Sandro Wagner hat sich zu seiner Zukunft geäußert. Nachdem seine erste Profi-Station als Trainer beim FC Augsburg ein schlechtes Ende nahm, möchte Wagner von diesen Erkenntnissen künftig profitieren.
„Uns ist allen bewusst, dass es beim nächsten Mal weiter weggeht. Ob ich dann in Norddeutschland oder Italien wohne, ist ja fast schon wurscht“, erklärte der aktuell vereinslose Trainer im Interview mit dem kicker.
Wagner zog es nach seiner Zeit als Assistent des einstigen Bundestrainers Julian Nagelsmann im Sommer 2025 nach Augsburg. Nach nur zehn Punkten aus den ersten zwölf Ligapartien trennte sich der FCA Anfang Dezember von ihm.
Ein einprägendes Erlebnis für den 38 Jahre alten Trainerneuling, das er als „allgemein großes Learning“ bezeichnete und mit seiner aktiven Spielerkarriere verglich. „Da gab es Situationen, die auf dem Papier nicht gepasst, mich aber extrem weitergebracht haben. Das habe ich erst zehn Jahre später erkannt“, sagte Wagner.
Wagner bereit für neuen Trainerjob
Selbiges gelte für seine Zeit als Übungsleiter der Fuggerstädter. „Ich bin mir ganz sicher, dass ich in zehn Jahren sagen kann: ‚Top, dass ich in Augsburg war.‘ Davon bin ich felsenfest überzeugt.“
Diese Erfahrung soll Wagner, der seine freie Zeit nach dem FCA-Aus nutzte, um durch Fußball-Europa zu reisen und dort Erkenntnisse zu sammeln, auch bei seiner nächsten Station helfen – wo auch immer sie sein wird.
Heiß auf einen neuen Job ist der 38-Jährige allemal: „Es kann wieder losgehen. Es hat gutgetan, jetzt mal von außen auf das Trainergeschäft zu schauen.“