Die Anzeichen verdichten sich: José Mourinho steht offenbar vor einer Rückkehr zu Real Madrid.
Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll es bereits Kontakt zwischen dem Star-Trainer und den Königlichen gegeben haben. Mourinho sei bereit für eine Rückkehr zu Real – der Verein, den er schon von 2010 bis 2013 trainierte.
Real Madrid müsste Ausstiegsklausel für Mourinho ziehen
Das letzte Wort soll allerdings Präsident Florentino Pérez haben. Dem 79-Jährigen wird zwar ein gutes Verhältnis zu Mourinho nachgesagt, fraglich ist allerdings, ob er dem Portugiesen auch ein Mitspracherecht bei Transfers einräumt. Sky-Berichten zufolge fordert Mourinho nämlich „volle Kontrolle und großes Mitspracherecht bei Transfers“.
Ein weiterer entscheidender Punkt dürfte die Ausstiegsklausel sein, die Real bei einem Engagement wohl zahlen müsste. Denn: Mourinho steht noch bis Sommer 2027 bei Benfica Lissabon unter Vertrag.
Für drei Millionen Euro würde Benfica Mourinho wohl ziehen lassen. Die Klausel kann von Saisonende bis Ende Mai gezogen werden.
Eklat im Training hat Konsequenzen
Zuletzt krachte es bei Real gewaltig. Nach dem Eklat um Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni wurden beide Profis am Freitag zu einer Strafe in Höhe von 500.000 Euro verdonnert. Im Training war es zwischen den beiden zu einem Handgemenge mit drastischen Folgen gekommen.
Auch der sportliche Erfolg blieb unter Xabi-Alonso-Nachfolger Álvaro Arbeloa aus. Der Spanier kommt nach 24 Partien auf einen Punkteschnitt von lediglich 1,96 Punkten, und Real steht vor einer titellosen Saison.
Mourinho konnte mit Real einmal den Pokalwettbewerb (2010/11) und einmal die Meisterschaft (2011/12) gewinnen. 2011 wurde Mourinho zudem zum weltbesten Vereinstrainer des Jahres gewählt.