In einer turbulenten Saison bei Real Madrid könnte der nächste Paukenschlag kurz bevorstehen.
Wie der belgische Transferexperte Sacha Tavolieri berichtet, ist sich Ex-Trainer José Mourinho mit den Bossen von Real über die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte einig. Ein offizielles Statement von Mourinho werde demnach in der nächsten Woche erwartet.
Bereits in den vergangenen Tagen hatte sich der Wechsel mehr und mehr angedeutet. Dennoch wich Mourinho bislang allen Fragen nach seiner Zukunft aus und erklärte: „Ich habe mit niemandem bei Real gesprochen. In der Schlussphase einer Saison rede ich mit keinem Klub.“
Real Madrid hatte für 18.00 Uhr eine Pressekonferenz mit Klub-Präsident Florentino Pérez angesetzt. Entgegen diversen Spekulationen sprach Pérez dort aber nicht über Mourinho, sondern kündigte Wahlen an und teilte gegen die Presse aus.
Benfica unter Mourinho ungeschlagen
Für Mourinhos derzeitigen Klub Benfica Lissabon steht am Samstag im Kampf um den zweiten Tabellenplatz und die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation das letzte Spiel der Saison an. In der Liga ist Benfica unter Mourinho weiter ungeschlagen, sammelte jedoch auch zehn Remis, weshalb der Klub nur auf Rang drei steht.
Der Vertrag von „The Special One“ läuft offiziell noch bis 2027, soll allerdings eine Ausstiegsklausel in Höhe von drei Millionen Euro enthalten.
Zunächst hatte The Athletic davon berichtet, dass Mourinho die favorisierte Lösung von Real-Präsident Florentino Pérez auf den Trainerposten sei. Derzeit steht noch Álvaro Arbeloa an der Seitenlinie der Königlichen, dessen Aus zum Saisonende sei übereinstimmenden Medienberichten zufolge aber bereits beschlossen.
Räumt Mourinho nach einer chaotischen Real-Saison auf?
Der Spanier hatte den Job erst im Januar von Xabi Alonso übernommen, konnte den gewünschten sportlichen Erfolg jedoch ebenfalls nicht einfahren. In La Liga und der Supercopa unterlag Real jeweils dem FC Barcelona. Auch in der Champions League und Copa del Rey blieben die Madrilenen ohne Titel.
Dazu hatte es auch abseits des Platzes zuletzt vermehrt negative Schlagzeilen rund um den Klub gegeben – darunter die heftige Auseinandersetzung zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni.
Mourinho, der Real bereits von 2010 bis 2013 trainierte, soll nun offenbar nicht nur den sportlichen Erfolg zurückbringen, sondern auch wieder Ruhe in der Kabine einkehren lassen.