Kai Havertz hat alle Spekulationen über seine Zukunft von sich geschoben. Während der Nationalspieler in der letzten Länderspielpause vor der WM 2026 auf sein erstes DFB-Spiel seit November 2024 wartet, rückte auf der Pressekonferenz am Mittwoch auch seine Zukunft beim FC Arsenal in den Fokus.

In England hatte The Telegraph Anfang März berichtet, dass der Tabellenführer der Premier League im Sommer auf Abgänge angewiesen sein könnte, um die rund 300 Millionen Euro Transferausgaben im vergangenen Geschäftsjahr auszugleichen. Auf einer möglichen Streichliste der Gunners soll dabei neben Stars wie Martin Odegaard auch Havertz stehen.

Kai Havertz sieht seine Zukunft weiterhin beim FC Arsenal
Kai Havertz sieht seine Zukunft weiterhin beim FC Arsenal Kai Havertz sieht seine Zukunft weiterhin beim FC Arsenal © IMAGO/DeFodi Images

Arsenal-Streichliste? „Davon habe ich noch nichts gehört“

Spekulationen, von denen sich der Nationalspieler äußerst überrascht zeigte.

„Davon habe ich ehrlicherweise noch nichts gehört und auch noch nichts darüber gelesen“, sagte Havertz auf die Nachfrage eines Medienvertreters und formulierte im Anschluss ein klares Treuebekenntnis: „Ich fühle mich pudelwohl bei Arsenal und glaube, da sind auch alle sehr zufrieden mit mir.“ 

Havertz kämpfte sich zuletzt nach einer langen Leidenszeit wieder zurück auf den Platz. Bereits in der vergangenen Saison erlitt er einen Riss der rechten Oberschenkelmuskulatur und kehrte nach einer Operation erst kurz vor dem Ende der Saison 2024/25 zurück. 

Havertz: „Sehe meine Zukunft bei Arsenal“

Nach einem Einsatz am ersten Spieltag verpasste der 26-Jährige aufgrund einer Knieverletzung jedoch weitere fünf Monate. Auf sein Comeback im Januar folgte schnell eine weitere Muskelverletzung, von der er schneller zurückkehrte.

„Klar, es war keine einfache Saison“, blickte Havertz auf seine Leidenszeit zurück. Dennoch betonte er erneut: „Ich sehe meine Zukunft auf jeden Fall bei Arsenal.“ 

Im Saisonendspurt bietet sich Havertz nun die Möglichkeit zu beweisen, warum der Klub auch im kommenden Jahr auf ihn setzen sollte. In der Liga winkt Arsenal die erste Meisterschaft seit der Saison 2003/2004 und auch in der Champions League darf weiter geträumt werden.

Das Titelrennen sowie die WM 2026 könnten Havertz als große Bühne dienen.