Seit seinem Wechsel zu Manchester City im Sommer 2016 prägt Pep Guardiola eine Ära. Unter dem spanischen Trainer feierte der Klub den ersten und bislang einzigen Champions-League-Titel seiner Historie, gewann sechsmal die Meisterschaft und zahlreiche englische Pokalwettbewerbe.
In dieser Saison sieht die Situation bei City jedoch weniger erfreulich aus und der öffentliche Druck auf Guardiola ist zuletzt weiter angestiegen. Daran konnte auch der überraschende Finalsieg im League Cup gegen den FC Arsenal nur bedingt etwas ändern.
„Ich habe mich sehr gefreut für ihn. Wir haben drei Jahre wunderbar zusammengearbeitet“, sagte Matthias Sammer bei Sky mit Blick auf den Pokalsieg und die gemeinsame Zeit beim FC Bayern.
Sammer über Guardiola und City: „Etwas stimmt nicht“
Dennoch legte der TV-Experte Guardiola nahe, die Ära Manchester City für sein eigenes Wohl zu beenden. „Jetzt sagt mir mein Bauchgefühl, dass etwas nicht stimmt, wenn ich in sein Gesicht schaue. Ich würde ihm raten, durchzuschnaufen“, meinte Sammer.
Bei den Cityzens steht Guardiola noch bis 2027 unter Vertrag. Der Ratschlag von Sammer würde allerdings bedeuten, dass der 55-Jährige diese Laufzeit nicht erfüllen würde. Bereits nach dem Pokalfinale am Sonntag vermeldete die Daily Mail, dass Guardiola sich in einer kurzen Auszeit Gedanken um seine Zukunft machen wolle.
In der Premier League ist City in der laufenden Saison längst nur noch Verfolger. Im Saisonendspurt liegt Arsenal bereits neun Punkte vor dem Konkurrenten aus Manchester, allerdings absolvierte City auch ein Spiel weniger als die Gunners. In der Vorsaison war City sogar ganz ohne Titel geblieben.