Ist das der endgültige Sargnagel für die Super League?
Die englischen Erstligisten haben eine neue Charta unterschrieben, die eine Distanzierung von der Premier League künftig verhindern soll. Der Vertrag, der von allen 20 Klub-Eigentümern unterzeichnet wurde, ist die verspätete Reaktion auf die Gründung der Super League. Dies berichtet die Daily Mail. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Premier League)
Sechs englische Teams hatten sich der europäischen Eliteliga 2021 ursprünglich angeschlossen, die unter anderem am massiven Widerstand der Fans aber schnell gescheitert war. Beteiligt waren der FC Arsenal, FC Chelsea, FC Liverpool, Manchester City, Manchester United sowie Tottenham Hotspur.
Super League ohne Englands Topteams? Kaum vorstellbar
Die Big Six aus England wollten sich die Teilnahme am europäischen Topfußball garantieren, in der Super League hätten sie sich nicht qualifizieren müssen. Die meisten Teams stiegen wieder aus, nachdem Fans und die UEFA massiven Widerstand ankündigten.
Nur die Initiatoren Real Madrid, FC Barcelona und Juventus Turin hoffen weiter auf eine Ausführung der Super League. Mit der nun erfolgten Entscheidung der Engländer hat das Projekt den womöglich finalen Rückschlag erhalten. Die Premier-League-Klubs hatten die Reformen der UEFA Champions League (greifen ab 2024) abgewartete, bevor es zum gemeinsamen Entschluss kam.
Die englischen Klubs entschieden zudem, dass sie an ihrem bisherigen Abstimmungssystem festhalten wollen. Jeder Klub bekommt in entscheidenden Fragen wie Regel- oder Satzungsänderungen weiter nur eine Stimme.
2020 wurde berichtet, dass sich die größeren Klubs wie Manchester United und der FC Liverpool einen höheren Stimmenanteil sichern wollten.