Die englische Justiz greift nach den rassistischen Beleidigungen in den Sozialen Medien nach dem EM-Finale weiter knallhart durch.

Nun wurde Justin L. zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt. Der 19-Jährige hatte Marcus Rashford massiv rassistisch beleidigt, nachdem der Profi von Manchester United im Endspiel gegen Italien einen Elfmeter verschoss.

Auch Bukayo Saka und Jadon Sancho gerieten nach verschossenen Strafstößen in den Fokus und mussten viele rassistische Anfeindungen lesen.

Rashford-Beleidiger verurteilt

Hunderte von Konten in den Sozialen Medien wurden daraufhin gemeldet und es kam zu einer Reihe von Festnahmen.

Jonathon B., ein 52 Jahre alter Mann, war der erste, der ins Gefängnis musste. Nun traf es den nächsten Übeltäter.

Dabei hatte P. seinen Twitter-Benutzernamen zur Tarnung geändert, nachdem der rassistische Tweet gemeldet wurde. Er stritt gegenüber der Polizei zunächst auch ab, die Nachricht verfasst zu haben.

Bei einer zweiten Befragung gab der Teenager dies jedoch zu.

Er wurde am Dienstag von dem Amtsgericht Kidderminster verurteilt.

Mark Johnson, leitender Staatsanwalt, sagte: „Er hat einen Fußballer aufgrund seiner Hautfarbe ins Visier genommen. Seine Aktion war eindeutig rassistisch und ein Hassverbrechen“.