Der FC Bayern soll offenbar der Premier League als Vorbild dienen.

Dabei geht es um die Entscheidung der Münchner Ende November, ihren ungeimpften Spielern wie Joshua Kimmich das Gehalt zu streichen, als diese in Quarantäne mussten und deshalb Spiele und Trainings verpassten.

Wie Sportsmail berichtet, denken nun auch die englischen Klubs in der Premier League über eine ähnliche Handhabung nach. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)

Omikron-Variante sorgt für Spielausfälle

Hintergrund sind die vor zwei Wochen wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante eingeführten neuen Vorschriften, was zu einem sprunghaften Anstieg der sich selbst isolierenden Spieler führte.

Dies hatte in den ersten vier Ligen bereits zur Folge, dass einige Spiele verschoben werden mussten.

Deshalb will eine Reihe von Vereinen nun überprüfen, ob sie gegen ihre ungeimpften Stars rechtlich ähnliche Strafen wie die Bayern aussprechen können. Mehrere Klubs befinden sich demnach mit der EFL in Kontakt.

Teamkollegen nicht angetan von Impfverweigern

Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die PFA (Professional Footballers Association) gegen eine solche Maßnahme wehren wird.

Auch in den Umkleidekabinen soll der Druck auf die Impfverweigerer gewachsen sein, da Teamkollegen das Gefühl haben, dass diese die restlichen Spieler in Gefahr bringen.

Normale Trainingseinheiten seien zudem schwierig durchzuführen, weil sich ungeimpfte Spieler nach Kontakt mit einer positiv getesteten Person auch dann isolieren müssen, wenn sie negativ getestet wurden.