Seitdem Lionel Messi die Katalanen in Richtung Paris verlassen hat, ist in Barcelona nichts mehr wie es einst war.
Nicht nur die sportlichen Erfolge blieben aus – auch die angeschlagene finanzielle Situation bei Barca hat die Vereinsführung vor diverse Probleme gestellt.
Laporta: „Habe nie gefragt, ob er umsonst spielt“
Zuletzt waren Berichte laut geworden, nach denen der Präsident des FC Barcelona bei Messi nachgefragt haben soll, ob dieser nicht umsonst für den Verein auflaufen würde.
Im Gespräch mit einem spanischen Fernsehsender hat Laporta diese Gerüchte jedoch dementiert: „Ich weiß nicht, ob es wegen der Gehaltsfrage möglich gewesen wäre, aber ich habe nie gefragt, ob er umsonst spielen würde. Er ist der beste Spieler der Welt und hat ein gutes Angebot aus Paris erhalten. Jedenfalls hätte der Vorschlag, umsonst zu spielen, von ihm kommen müssen.“
Eine Rückkehr des aktuellen Weltfußballers schließt Laporta jedoch nicht aus.
„Ich möchte, dass Leo eines Tages zum FC Barcelona zurückkehrt. Wenn er zurückkommen möchte, dann als Sportdirektor.“
Messi-Abgang trotz Einigung
Dass sich der FC Barcelona mit Messi eigentlich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt hatte, bestätigte Laporta erneut.
„Wir haben alles getan, um ihn zu halten und hatten bereits eine Einigung mit ihm erzielt. Jedoch war der Vertrag aufgrund der Liga-Regularien ungültig.“
Messi hat den Verein im Sommer verlassen müssen, da der FC Barcelona mit der Vertragsverlängerung die liga-interne Regel zum Financial Fair Play verletzt hatte. Demnach hatten Vereine 70 Prozent ihrer Einnahmen für Spielergehälter verwenden dürfen, Barcelona gab jedoch bis zum Ende der Saison 2020/21 satte 110 Prozent aus.