Geht jetzt alles ganz schnell?

Eine Delegation aus Barcelona ist nach Katar gereist, um einen Deal mit Xavi in trockene Tücher zu bringen. Das berichtet Transfer-Experte Fabrizio Romano.

Der Italiener beruft sich dabei auf ein Beweisfoto, welches ein Journalist der Mundo Deportivo gemacht hat – darauf zu sehen vier Männer, die sich auf der Tribüne angeregt unterhalten.

Einer der Männer ist Mateu Alemany, seines Zeichens Geschäftsführer des FC Barcelona. Ein weiterer ist Rafael Yuste, Vizepräsident des Klubs. Die anderen beiden sollen Vertreter von Xavi sein.

Xavi-Deal angeblich in den Endzügen

Mundo Deportivo schreibt am Donnerstagabend, dass der Deal in den Endzügen ist. Nach vielen Meetings am Donnerstag sollen am Freitagvormittag noch letzte Details geklärt werden.

Xavi muss demnach noch einmal ein Meeting mit Mohammed bin Khalifa Al Thani, dem Boss von Xavis jetzigen Klub Al-Sadd Sport Club, abhalten.

Sollte dabei keine Einigung erzielt werden können, will Barca sogar in den sauren Apfel beißen und die auf fünf Millionen Euro geschätzte Ausstiegsklausel für Xavi bezahlen.

Wird Ausstiegsklausel für Xavi nötig?

Die Barça-Delegation hatte bereits am Donnerstag ein weiteres Treffen mit den Verantwortlichen von Al Sadd, während Xavi sich mit Al Thani unterhalten hatte.

Beide Treffen sollen positiv verlaufen sein, weshalb der allgemeine Glaube ist, dass eine Einigung ohne dem Bezahlen der Klausel erzielt werden kann.

Allerdings hat der Scheich das letzte Wort, weshalb vieles von dem Treffen am Freitag zwischen Xavi und ihm abhängt.

Zweifel am Deal zwischen Barca und Xavi

Am Mittwoch hatte es noch ein eindeutiges Statement von Al-Sadd gegeben, welches einen Xavi-Deal unwahrscheinlich klingen ließ.

Der Klub stellte dabei klar, dass man den Coach „zu diesem sensiblen Zeitpunkt der Saison“ nicht ziehen lassen wolle. Xavis Vertrag in Katar läuft noch bis 2023.

Al-Sadds Klub-Boss Turki Al-Ali hieß die Delegation allerdings auch willkommen. Zu dem Treffen mit Xavis Agenten sagte er, dass er das Gespräch „schätzt und respektiert“.

Am Abend meldete sich dann auch Xavi selbst zu Wort. „Die beiden Vereine sind in Gesprächen und es muss eine Lösung gefunden werden“, sagte Xavi nach dem 3:3 von Al-Sadd gegen Al-Duhail.

Xavi wird in Barcelona sehnsüchtig erwartet

Der Spanier hat sich als Spieler zu einer Legende der Blaugrana aufgeschwungen und arbeitet seit seinem Karriereende sehr erfolgreich beim Al-Sadd Sport Club in Katar. Er wurde in der letzten Spielzeit katarischer Meister und Pokalsieger.

Nach der Entlassung von Ronald Koeman bei Barcelona wünscht ihm Pep Guardiola alles Gute und kritisiert, wie mit ihm umgegangen wurde. Xavi sieht er bereit für die Position als Barca-Trainer.

Nach der Entlassung von Ronald Koeman bei Barcelona wünscht ihm Pep Guardiola alles Gute und kritisiert, wie mit ihm umgegangen wurde. Xavi sieht er bereit für die Position als Barca-Trainer.

In Barcelona soll der 41-Jährige die Mannschaft endlich wieder in erfolgreiche Zeiten führen. Er wird sehnsüchtig erwartet.

Ronald Koeman wurde jüngst gefeuert, Sergi Barjuan führt das Team als Interimstrainer.

Wenn Al-Sadd seinen Coach nun nicht ziehen lässt, dann könnte Xavi erst im Sommer 2022 oder sogar erst nach Vertragsablauf 2023 Barca-Coach werden.

—————————-

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)