Beim FC Bayern hatte er mal Leon Goretzka als „Spieles des Tages“ bezeichnet. Jamal Musiala, Thomas Müller und Ivan Perisic bekamen ebenfalls ein Extralob.

Am späten Mittwochnachmittag hörten die rund 25 anwesenden Journalisten im Reykjaviker Stadion Laugardallsvöllur umso genau hin, als Flick nach dem 4:0 gegen Island sagte:

„Ich kann auch gerne mal einen herausheben: Thilo Kehrer!“

Während der Bundestrainer seine Worte bewusst wählte, war Kehrer auf dem Weg, Flick auf dem Podium abzulösen. (alles zum DFB-Team auf Sport1.de)

Kurz bevor er den Raum betrat, erzählte Flick über den Defensiv-Allrounder von Paris Saint-Germain: „Er ist flexibel einsetzbar und topfit. Er macht einen guten Eindruck.“

DFB: Sonderlob für Kehrer!

Der 24 Jahre alte Ex-Schalker hatte einen großen Anteil daran, dass die DFB-Elf ohne Gegentor blieb und in den vergangenen drei WM-Quali-Spielen ein Torverhältnis von 12:0 vorweisen kann.

Kehrer lief gegen Liechtenstein (2:0) als Innenverteidiger auf, gegen Armenien (6:0) und Island (4:0) spielte er auf der linken Seite ohne Fehl und Tadel. Auch im Pariser Starensemble verpasste der 12-malige Nationalspieler in dieser Saison noch keine Minute.

Sein Geheimnis? „Ich bin in sehr guter Form und regeneriere sehr schnell“, sagt Kehrer, der sich mit all den Transfergerüchten um seinen Person (u.a. Bayern, Leverkusen) nicht aus der Ruhe hat bringen lassen:

„Ich habe mich damit nicht befasst. Zur mir war außerdem nie was gedrungen. Ich habe mich darauf konzentriert, körperlich auf ein gutes Niveau zu kommen.“

Selbstredend sei es nun sein Ziel, in der Nationalmannschaft dabei zu bleiben, nachdem er unter Flick erstmals seit einem Jahr wieder das Trikot der Nationalmannschaft tragen durfte.

Klar, dass der gebürtige Tübinger daher auch ein Lob für Flick übrig hat:

„Durch seine Zeit bei Bayern wissen die meisten, was er für eine Arbeit leistet. Er ist sehr kommunikativ und nimmt alle mit. Auch die Verantwortlichen um das Team herum. Daher ist die Stimmung unter allen gut. Das zeichnet ihn aus.“