Der 1. FC Kaiserslautern startet am Samstag mit dem Topspiel bei Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg (20.30 Uhr im SPORT1-Liveticker) in seine fünfte Zweitligaspielzeit nach der Rückkehr aus der 3. Liga. Nach Platz sieben in der Saison 2024/25 und Platz sechs in der abgelaufenen Saison soll es erneut tabellarisch nach oben gehen.

Im exklusiven Interview mit SPORT1 gibt Lauterns Sportgeschäftsführer Thomas Hengen Einblicke in die Transferpläne und erklärt, warum größere Ausgaben bisher ausblieben. Den Wirbel um die viel beachtete Leihe eines Stürmers versteht er nicht.

FCK-Sportgeschäftsführer Thomas Hengen
FCK-Sportgeschäftsführer Thomas HengenFCK-Sportgeschäftsführer Thomas Hengen© IMAGO / Jan Huebner

Den Wunsch der Fans nach einer attraktiveren Spielweise kann der ehemalige Profi nachvollziehen, ein anderer Aspekt ist für Hengen jedoch deutlich wichtiger. Zudem blickt der gebürtige Pfälzer auf seinen vermeintlich schwierigen Spagat zwischen regionaler Verbundenheit und einer rationalen Entscheidungsfindung.

SPORT1: Herr Hengen, Sie gehen in Ihre sechste Saison als FCK-Geschäftsführer. Ist diese Zeit vor dem ersten Spieltag weniger stressig, wenn man auf Platz sechs in der Vorsaison zurückblickt – und nicht auf Existenzkampf in der 3. Liga oder Abstiegssorgen in der 2. Liga?

Thomas Hengen: Nein, wir sind natürlich routinierter in den Abläufen, aber entspannt ist es nie, weil du immer deine Qualität auf den Platz bringen musst. Und gefühlt wird die Liga jedes Jahr enger und besser. Mit Wolfsburg kommt ein Schwergewicht dazu.

Transfers? „Müssen mehr reagieren“

SPORT1: Auf dem Transfermarkt ist schon einiges passiert. Der Kader wurde verjüngt. Hört man sich bei den Fans um, ist der Wunsch nach prominenteren Namen da. Ist es eine Frage der Priorisierung, dass man vor allem junges Blut reingebracht hat?

Hengen: Zum einen wollten wir den Kader weiter gezielt verjüngen und zum anderen ist das bei den sogenannten „Namen“ natürlich auch eine finanzielle Frage. Wir können aktuell weniger agieren, sondern müssen mehr reagieren und auch auf Leihgeschäfte gehen. Wir hatten in den letzten Jahren den einen oder anderen Transfer auf Abgangsseite. Diese Erlöse konnten wir auch wieder in die Mannschaft reinvestieren. Da wir in dieser Saison noch keinen Transfer in diese Richtung machen konnten, sind wir eben finanziell nicht so konkurrenzfähig wie zum Beispiel der VfL Wolfsburg, der laut Medienberichten innerhalb von einer Woche zwei Spieler für 14 Millionen Euro verpflichtet hat. Wir bleiben aber immer bei uns, wir kennen unseren Rahmen, in dem wir arbeiten können, und damit sind wir fein.

SPORT1: Wird es womöglich unterschätzt, dass man den Kern des Kaders zusammenhalten konnte, was in den vergangenen Jahren so nicht möglich war?

Hengen: Der Kern ist zusammengeblieben, aber trotzdem ist es jedes Jahr ein größerer Umbruch, was aber völlig normal ist in der heutigen Zeit. Deswegen ist ein Trainingslager auch sehr wichtig, um gerade die Neuzugänge zu integrieren. Wir haben im Winter Neuzugänge geholt, die noch keine größere Vorbereitung hatten. Man muss sich finden. Die Älteren müssen noch mehr die Verantwortung übernehmen und die Jungen integrieren. Aber klar: Das Transferfenster ist bis zum 1. September geöffnet und da kann noch viel passieren. Aber wir befinden uns in einem finanziellen Rahmen, der ein wenig enger geschnürt ist.

SPORT1: Bei einigen Spielern, die keine Rolle mehr spielten, wurden Lösungen gefunden. Kann das nochmal zusätzlichen Spielraum schaffen, was Käufe angeht?

Hengen: Es muss ja beides Sinn machen. Du brauchst Spielraum, brauchst aber auch eine Perspektive. Und so haben wir mit dem Management und den Spielern selbst gesprochen und festgestellt, dass das die beste Lösung für alle ist. Du musst eine Aussicht auf Spielzeit haben. Dass du im Kader auch eine Zukunft hast, dich beweisen kannst und darfst. Wenn das nicht gegeben ist, muss man neue Optionen in Betracht ziehen.

SPORT1: Gibt es eine priorisierte Position, nach der Sie Ausschau halten, oder sind die Augen sowieso immer für alles offen?

Hengen: Genauso ist es. Jeder Mannschaftsteil ist offen, je nachdem, wie die Vorbereitung läuft, je nachdem, wie die Testspiele laufen. Bisher sind wir zum Glück ohne größere Verletzung durchgekommen. Wir werden weitere Eindrücke sammeln und uns wie jede Woche zusammensetzen und Dinge diskutieren und besprechen und Entwicklungen registrieren. Und dann schauen, wie der Markt sich bewegt. Auch bei uns. Wenn wir in ein höheres Regal greifen wollten, müssten wir auch den einen oder anderen Spieler verkaufen.

Thomas Hengen (l.) mit Torsten Lieberknecht bei einem Testspiel
Thomas Hengen (l.) mit Torsten Lieberknecht bei einem TestspielThomas Hengen (l.) mit Torsten Lieberknecht bei einem Testspiel© IMAGO/Jan Huebner

Leihe? „Wird alles zu groß gemacht“

SPORT1: Rund um die Leihe von Hoffenheims Erencan Yardimci sorgte eine kolportierte Kaufpflicht in Höhe von fünf Millionen Euro für Aufsehen. Können Sie diese dementieren? Gibt es Klauseln im Leihvertrag?

Hengen: Mir wird das heutzutage alles zu viel diskutiert und zu groß gemacht. Es ist eine handelsübliche Leihe und da gibt es Möglichkeiten, im Anschluss über eine weitere Zusammenarbeit zu diskutieren und auch zu agieren. Und das Gute ist, dass wir agieren können. Über Vertragsdetails reden wir grundsätzlich nicht, deswegen werden wir auch hier keine Spekulationen und Gerüchte kommentieren. Wir sind einfach froh, dass Eren hier ist. Das ist ein Element, das uns so gefehlt hat. Trotz seiner Größe hat er einen unheimlichen Speed und er wird uns sehr viel Tiefe im Spiel geben. Er ist zum Glück schon im Trainingslager dazugestoßen, so kann er schneller integriert werden. Er ist auch sehr happy, dass er hier ist und wieder eine Perspektive auf Spielzeit hat. Nun muss gemeinsam hart daran gearbeitet werden, dass auch er schnellstmöglich die Automatismen verinnerlicht.

Erencan Yardimci soll dem Offensivspiel des FCK mehr Geschwindigkeit und Tiefe geben
Erencan Yardimci soll dem Offensivspiel des FCK mehr Geschwindigkeit und Tiefe gebenErencan Yardimci soll dem Offensivspiel des FCK mehr Geschwindigkeit und Tiefe geben© IMAGO/Jan Huebner

SPORT1: Ivan Prtajin brennt auf sein Comeback. Nach einem Achillessehnenriss befindet sich der beste Torjäger der Vorsaison (elf Tore in 14 Spielen) auf dem Weg zurück. Wie ist der Stand und wie vorsichtig muss vorgegangen werden?

Hengen: Er ist sehr motiviert. Die Heilung läuft und es ist gut, wenn jemand schnellstmöglich wieder zurückkommen will. Aber die medizinische Abteilung hat den Reha-Plan im Auge. Die Belastung wird jetzt gesteigert und dann müssen wir abwarten, wie er die höhere Belastung verträgt. Hat er dann womöglich muskuläre Probleme? Das ist alles im Flow. Wir sind sicher nicht traurig, wenn er früher als geplant zurückkommt. Aber wir machen gar keinen Druck auf ihn. Er macht sich selbst schon genug Druck.

SPORT1: Es macht keinen Sinn, einen groben Termin zu nennen?

Hengen: Nein. Er muss ja erst einmal ein paar Wochen mit der Mannschaft voll trainieren – also diesen Rhythmus kriegen und die tägliche Belastung spüren. Dann kann man mehr sagen.

FCK-Boss warnt vor blindem Risiko

SPORT1: In den vergangenen Jahren ist viel passiert. Bei einem Verein mit einer solchen Wucht sind die Erwartungen bei den Fans und auch den Investoren groß. Wie gelingt es Ihnen, all diese Eindrücke zu kanalisieren und auch nicht zu überreagieren, wenn aus irgendeiner Richtung die Forderung nach Aufstieg gestellt wird? Wie kommt das alles bei Ihnen an?

Hengen: Aber das ist doch mein Job. Damit habe ich überhaupt kein Problem in meiner Position. Da muss man sich nun einmal mit diesen Dingen auseinandersetzen. Wir sind uns ganz klar innerhalb der sportlichen Leitung und des Vereins. Alle müssen sich bewusst sein, auch in den Gremien: Wenn man mehr ins Risiko geht, dann ist die Wahrscheinlichkeit immer größer, auch Dinge zu erreichen. Aber wir haben schon immer gesagt, dass wir mit Bedacht mit dem Geld umgehen, kein blindes Risiko eingehen, sondern auch haushalten mit dem Geld, das man hat oder auch nicht hat. Deswegen sind das die normalen Vorgänge wie jedes Jahr. Der Trainer ist auch nicht unzufrieden mit den Jungs, die er zur Verfügung hat. Es sind alle sehr willig und müssen jetzt schnell integriert werden.

„Wolfsburg ist der Primus“

SPORT1: Sie haben Wolfsburg schon angesprochen, was die Favoritenrolle in der kommenden Saison angeht. Sehen Sie dahinter ein recht offenes Feld?

Hengen: Absolut, Wolfsburg ist der Primus. Aber auch St. Pauli, die aus der Bundesliga kommen, und Heidenheim, die immer eine sehr große Stabilität im Verein haben, auch finanziell. Das wird wieder ein sehr heißer Kampf. Die Hälfte der Liga wird wieder versuchen, oben mitzuspielen. Und die Hälfte muss schauen, was unten passiert. Du musst schnell da sein. Wir haben ein knallhartes Startprogramm (Auftaktgegner Wolfsburg und Karlsruhe), aber ich glaube, das macht es auch aus und es macht Spaß, direkt solche Highlights zu haben.

SPORT1: Können Sie bezüglich des Etats einen groben Einblick geben, wo sich der FCK im Ligavergleich einreiht? Hier ist man sicherlich nicht in den Top 3 unterwegs, sondern eher eine Ebene drunter…

Hengen: Definitiv. Wir sind immer noch nicht in der Fünfjahreswertung, was die Fernsehgelder angeht. Wir müssen diese Saison zu Ende spielen und dann in der Bundesliga oder 2. Liga bleiben, damit wir endlich wieder in diese Wertung kommen. Das sagt schon vieles aus. Wenn du im Vergleich die Fernsehgelder siehst von den Mannschaften, die von oben runterkommen – davon sind wir Lichtjahre entfernt. Das betrifft aber nicht nur die Absteiger und nicht nur den Bereich Fernsehgelder. Wir haben auch bei Themen wie der Infrastruktur Nachholbedarf, auch hier müssen wir mittelfristig investieren, beispielsweise in den Bau eines dringend benötigten Jugendstadions.

Dauerkartenrekord in Kaiserslautern

SPORT1: Die Mitgliederzahlen in Kaiserslautern explodieren. Für die neue Spielzeit wurde ein Dauerkartenrekord aufgestellt – nie in der Vereinsgeschichte waren es mehr als die 33.827 abgesetzten Saisonkarten. Machen es diese Begleitumstände nochmal schwieriger, für realistische Erwartungen zu sorgen?

Hengen: Nein, im Gegenteil. Ich finde das super, dass wir einen neuen Rekord bei den Dauerkarten aufgestellt haben. Das ist ja auch eine Bestätigung der Arbeit von allen hier im Verein. Und es macht doch für die Spieler viel mehr Spaß, vor voller Hütte zu spielen. Wir freuen uns auf die Unterstützung. Die Fans sollen ambitioniert bleiben. Das sind wir auch. Wir müssen nur schauen, welche Rahmenbedingungen wir nach der Transferphase haben und das richtig einordnen für uns. Alle sind ambitioniert. Man muss aber auch realistisch bleiben in dieser hart umkämpften 2. Liga.

SPORT1: Insbesondere im Trainingslager dürfte es den einen oder anderen Austausch mit Fans gegeben haben. Wie reagieren Sie, wenn jemand mit der Forderung nach Spielern auf Sie zukommt oder der Frage, wann es denn nun endlich mit dem Aufstieg klappt?

Hengen: Klar, ich würde mir auch gerne wie auf der Playstation bei FIFA einen Kader bauen, aber das ist nicht die Realität. Die Realität ist, dass du dich in deinen finanziellen Möglichkeiten bewegen musst. Und das tun wir. Und wir verstehen die Fans zu 100 Prozent und wir schauen, was in unseren Möglichkeiten liegt und versuchen, den einen oder anderen Spieler zu bekommen. Aber es ist ein harter Wettbewerb. Wo der VfL Wolfsburg sich bewegt und wo wir sind – damit können wir uns nicht messen. Das wollen wir auch nicht. Wir wollen in unseren Möglichkeiten möglichst stark performen. Das heißt, die Basics auf den Platz zu bringen, also immer eine hohe Intensität, Aggressivität und Leidenschaft zu zeigen. Dann lassen sich auch andere Nachteile wettmachen.

Beeindruckende Choreografie im Fritz-Walter-Stadion bei einem Heimspiel des FCK
Beeindruckende Choreografie im Fritz-Walter-Stadion bei einem Heimspiel des FCKBeeindruckende Choreografie im Fritz-Walter-Stadion bei einem Heimspiel des FCK© IMAGO/Werner Schmitt

SPORT1: Die Endplatzierung dürfte mit Rang sechs in der Vorsaison zufriedenstellend gewesen sein. Am letzten Spieltag wurde Hertha BSC überholt. Der spielerische Ansatz wird jedoch immer wieder von den Fans kritisiert. Sehen Sie dies ähnlich und legen darauf im Austausch mit Trainer Torsten Lieberknecht ein besonderes Augenmerk?

Hengen: Das ist nicht meine Aufgabe, sondern die des Trainers mit seinem Trainerteam. Deswegen haben wir den Staff auch noch breiter aufgestellt. Jeder hat seine klare Aufgabe und die Abläufe sind schon recht routiniert. Natürlich wollen wir immer besser werden, auch im spielerischen Bereich. Aber die Basics sind elementar. Und wenn du die nicht hast und nicht intensiv bist, dann kannst du noch so gut Fußball spielen. Wir wissen, wo wir ansetzen müssen, aber wir müssen auch ganz klar bei den angesprochenen Basics bleiben. Das gehört zu unserer DNA.

SPORT1: Ist es womöglich auch überbewertet, in der 2. Liga glänzen zu wollen? Schalke 04 hat es in der Vorsaison vorgemacht und auch nicht die Sterne vom Himmel gespielt…

Hengen: Ja, klar! Jetzt können wir wieder die 5 Euro ins Phrasenschwein schmeißen. Es nützt ja nichts, wenn du schön spielst und verlierst. Am Ende musst du Punkte holen. Fußball ist Ergebnissport. Darum geht es: konkurrenzfähig zu sein, widerstandsfähig zu sein, zu leiden und auch mal Druck aushalten, um auswärts auch mal zu null zu spielen und einen Punkt mitzunehmen. Und dann vor allem zu Hause deine Spielart, deinen Spielstil und deine Aggressivität auf den Platz zu bringen. Das ist unser Job.

„Man macht nicht alles richtig“

SPORT1: In welcher Form reflektieren Sie sich, wenn Sie weitreichende Entscheidungen treffen? Manch ein Trainertausch ging den Fans zu schnell, an anderen Trainern wurde womöglich zu lange festgehalten…

Hengen: Wir haben unseren regelmäßigen Austausch mit den Gremien. Man reflektiert sich immer nach der Saison. Wir haben auch unsere halbjährlichen Analysen. In dem Moment, in dem man eine Entscheidung trifft, gibt es ja kein direktes Feedback, ob sie richtig oder falsch war. Es geht darum, auf Sicht den Verein zu stabilisieren, zu modernisieren, zu professionalisieren und zu verbessern, um die Ziele zu erreichen. Ja, man macht nicht alles richtig. Das kann keiner für sich sagen. Aber in der Summe müssen die Entscheidungen positiv sein. Und ich glaube, da sind wir in den letzten Jahren gar nicht so schlecht unterwegs gewesen, aber besser geht bekanntlich immer.

SPORT1: Wie viel komplizierter macht Ihre regionale Verbundenheit – Sie sind im pfälzischen Landau geboren – die Aufgabe für Sie? Erschwert dies das Treffen von rationalen Entscheidungen?

Hengen: Das war für mich noch nie ein Problem. Man muss Entscheidungen rational treffen. Wenn sie aus der Emotion kommen, ist das kein guter Ratgeber. Es wird analysiert, es wird diskutiert, es wird abgestimmt und deswegen fällt es mir nicht schwer. Aber ich verstehe den Gedanken natürlich. Ich kenne das Umfeld sehr gut. Das hilft manchmal, Dinge einzuordnen und nicht zu überreagieren.

„Die WM war etwas langweilig“

SPORT1: Wurden aus der gerade zu Ende gegangenen WM Learnings für die Arbeit im Verein gezogen – sei es auf dem Trainingsplatz oder im Büro?

Hengen: Ich will nicht sagen, dass ich die WM uninteressant fand, aber sie war etwas langweilig – auch weil viele Spiele nachts waren und das Niveau nicht ganz so hoch war. Es wurden viele tiefe Blöcke gespielt, da es bei den Nachmittagsspielen auch sehr heiß war und man dadurch gezwungen war, kräfteschonend zu spielen. Natürlich war es reiner Ergebnisfußball. Aber Erkenntnisse gibt es immer: Wenn das kleine Kap Verde gegen Spanien 0:0 spielt, dann sieht man, dass auch mit begrenzten Mitteln Ergebnisse erzielt werden können. Zum Glück hat Spanien den Titel gewonnen. Das war nicht nur spielerisch und fußballerisch mit Abstand die beste Mannschaft, die einen klaren Plan hatte, die immer nach vorne spielte und trotzdem eine tolle Organisation hatte. Sie war unheimlich diszipliniert und homogen. Aber ein Learning ist auch, dass Argentinien mit seinen begrenzteren Möglichkeiten das Spiel verdammt lange offengehalten hat.

SPORT1: Kam die DFL schon auf Ihren Verein zu, dass es bald auch Trinkpausen in der 2. Liga geben soll?

Hengen: Davon habe ich zumindest noch nichts gehört. Ich hoffe, wir bleiben in unserem Rhythmus und machen nicht aus einer Halbzeitpause auch noch 25 Minuten, sondern bleiben bei den 15 Minuten. Das wäre toll. Ich glaube, wir haben schon viel optimiert rund um den Fußball: Torlinientechnik, VAR… Fußball ist ein sehr einfaches Spiel mit einfachen Regeln. Das macht diesen Sport aus und deswegen sollte man nicht allzu viel verändern wollen. Ich glaube daher, dass wir nicht noch mehr Neuerungen brauchen.

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