Frank Schmidt ist aus dem deutschen Profifußball eigentlich nicht mehr wegzudenken. Seit 2007 steht er beim 1. FC Heidenheim an der Seitenlinie, seit 2014 spielte er mit den Schwaben in der 2. Liga, ehe 2023 sogar der Aufstieg in die Bundesliga gelang – gefolgt von sensationellen Auftritten im Europapokal.

Diese Zeiten sind vorbei. In der kommenden Saison steht für den FCH wieder Zweitligafußball an – weiter mit Trainer Schmidt an der Seitenlinie. Im exklusiven Interview mit SPORT1 gibt der 52-Jährige Einblicke in seine Pläne über die Saison hinaus. Schließlich läuft der Vertrag der Vereinsikone aus.

Frank Schmidt sprach im SPORT1-Interview über seine persönliche Zukunft
Frank Schmidt sprach im SPORT1-Interview über seine persönliche ZukunftFrank Schmidt sprach im SPORT1-Interview über seine persönliche Zukunft© IMAGO/Eibner

Doch auch über seinen Klub hinaus hat Schmidt eine klare Meinung zu vielen Themen. Die rasanten Entwicklungen auf dem Transfermarkt sieht er mit zunehmender Sorge. Zudem nimmt er die Eltern in die Pflicht, was ihre Einflüsse auf die Nachwuchsförderung im Fußball angeht.

Seit 20 Jahren ist Frank Schmidt Trainer in Heidenheim

SPORT1: Herr Schmidt, Sie absolvieren mit dem 1. FC Heidenheim Ihre 20. Saisonvorbereitung. Was hätten Sie 2007 gedacht, wenn Ihnen jemand gesagt, hätte dass es so kommen würde?

Frank Schmidt: Es geht nicht um die 20 Jahre. Man könnte genauso gut zehn Jahre nehmen oder zwölf oder acht. Ich weiß schon, dass es etwas Außergewöhnliches ist und dass es das im Fußball nicht so häufig gibt. Aber wir haben das immer als langfristiges Projekt gesehen, auch als Besonderheit. Dass es dann am Ende 20 Jahre werden, hätte ich wahrscheinlich damals nicht gedacht. Aber ich bin auch kein Mensch, der zu weit nach vorne oder zurückdenkt, sondern immer die Gegenwart sieht. Das sorgt auch dafür, dass das Energielevel hoch ist, dass der Fokus da ist, dass die Motivation hoch ist. Wenn das nicht wäre, dann würde das wahrscheinlich auch so keinen Sinn mehr machen.

SPORT1: Wie es für Sie nach der kommenden Saison weitergeht, steht noch nicht fest. Wie häufig erwischen Sie sich abends, wenn es mal eine ruhige Sekunde gibt, dabei zu denken: War es das jetzt? Ist das mein letztes Sommertrainingslager mit Heidenheim? Kommt da Nostalgie auf oder ist dafür aufgrund der vielen Aufgaben im Tagesgeschäft gar keine Zeit?

Schmidt: Ja, das ist so. Jeder, der mich kennt, weiß das. Ich denke da nicht zu weit nach vorne und auch nicht zurück, sondern ich habe mich immer mit der Gegenwart beschäftigt, mit der Aufgabe, die gerade ansteht. Das liegt auch daran, dass ich den Wettkampf zu sehr liebe. Alles andere würde den Fokus in eine andere Richtung lenken und am Ende des Tages nur ablenken. Deswegen habe ich nur eins im Kopf: dieses Jahr mit der Mannschaft, mit dem Verein erfolgreich zu sein.

Verbleib in Heidenheim? „Geht niemanden etwas an“

SPORT1: Der Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald sagte zuletzt, dass er die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, Ihnen über die emotionale Schiene einen Verbleib über die Saison hinaus schmackhaft machen zu können. Machen Sie die Entscheidungsfindung komplett mit sich aus? Welche Einflussfaktoren gibt es aus dem Verein und aus Ihrer Familie?

Schmidt: Ich glaube, das geht gar niemanden etwas an, wie diesbezüglich meine Gedanken aussehen und was ich mit der Familie ausmache oder nicht. Entscheidend ist ein ganz anderer Faktor: nämlich der, dass wir abgestiegen sind und der Trainer Frank Schmidt immer noch an der Seitenlinie steht. Und das ist kein Selbstläufer, sondern es hat damit zu tun, dass wir auch in der Phase, in der es sportlich extrem schwierig war, sehr offen, transparent, ehrlich miteinander im Verein kommuniziert haben. Das wäre im Erfolgsfall nicht anders gewesen. Ich habe die volle Rückendeckung. Jeder steht hinter dem Weg und das ist für mich entscheidend, um weiterhin gute Leistungen zu bringen. Was mich beschäftigt und was nicht, das ist uninteressant. Es geht hier um die sportliche Aufgabe, um den Ist-Zustand, um das, was in der Zweitligasaison auf uns zukommt. Zu allem anderen ist alles gesagt, weil ich nicht der Wichtigste hier im Verein bin.

SPORT1: Wie lange hat die Aufarbeitung der vergangenen Saison gedauert, nachdem die Chance auf den Klassenerhalt am Ende größer war als lange gedacht? Wie viele Gedanken macht man sich da noch über den ein oder anderen verpassten Punkt?

Schmidt: Wenn man eine gewisse Lebenserfahrung hat, dann merkt man irgendwann, dass man für Dinge, die man nicht mehr ändern kann, nicht zu viel Energie verschwenden sollte, sondern der Blick geht immer nach vorne. Um ehrlich zu sein: Wir sind abgestiegen nach der Niederlage gegen Mainz. Schon in den Wochen davor gab es aber nun einmal die Möglichkeit, dass es passiert. Und deswegen habe ich eine Nacht getrauert und dann habe ich nur einen Gedanken gehabt: Was müssen wir tun, um wieder erfolgreich zu sein? Dazu muss man aber wissen, was schiefgelaufen ist in der alten Saison. Das habe ich dann auch zu Papier gebracht und habe mit der Mannschaft besprochen, was wir verbessern müssen und wo wir den Hebel ansetzen müssen, um in der zweiten Liga eine gute Rolle spielen zu können. Das ist das Schöne im Leben und auch im Fußball, gerade nach Niederlagen: dass man sich Gedanken macht, wie es weitergeht. So mache ich es zumindest. Das motiviert mich jeden Tag, selbst 100 Prozent geben zu können.

„Kein Favorit“ in der zweiten Liga

SPORT1: Sie kennen die 2. Liga gut. Der 1. FC Heidenheim ist sicherlich auch nicht der klassische Absteiger, der automatisch als Topfavorit in die neue Saison geht. Wie schwierig ist es dennoch, die Erwartungen zu dämpfen, um nicht Unruhe zu haben, wenn nicht vom ersten Spieltag an alles perfekt läuft?

Schmidt: Dass wir in irgendeiner Form Favorit sind, können wir gleich mal streichen. Das sind wir nicht, bei weitem nicht. Wir sind nicht dieser Absteiger, der dann automatisch als Favorit in die Runde geht und aufsteigen sollte oder muss. Man muss sich ja bloß die Aktivitäten und die Bedingungen in Wolfsburg anschauen, dass da natürlich eine ganz andere Zielsetzung nach dem Abstieg da ist. Wir haben offen und ehrlich gesagt, dass wir angreifen und in jedem Spiel auf Sieg spielen wollen. Wir wissen aber, dass die 2. Liga eng werden wird und dass wir nicht schlechter, aber auch nicht besser als viele Vereine sind, sondern auf Augenhöhe. Und dann entscheiden die letzten fünf Prozentpunkte, ob du die Spiele gewinnst oder eben nicht, ob du am Ende weiter oben in der Tabelle bist oder weiter unten. Von daher: Fokus auf die Aufgaben von Anfang an, Inhalte umsetzen, die wir uns vornehmen, die dir die 2. Liga einfach auch abverlangt. Und dafür haben wir einen Grundstein gelegt in den vergangenen Wochen, auch im Trainingslager. Wir haben aber auch gesehen, dass noch genügend Arbeit vor uns liegt.

SPORT1: Sie haben in einem Interview im Frühjahr Einblicke in die Transferperiode im vergangenen Sommer gegeben und gesagt, dass diese deutlich schwieriger war als in den Jahren zuvor. Wie lief es bisher?

Schmidt: Letztes Jahr hatten wir ganz andere Voraussetzungen, weil wir Relegation gespielt haben und erst sehr spät wussten, ob wir überhaupt in der Bundesliga bleiben. Da waren viele schon im Urlaub, der Transfermarkt war relativ ruhig. Unsere Stärke war es immer, frühzeitig die Spieler zu identifizieren, mit denen wir die nächsten sportlichen Schritte gehen können. Das war dieses Jahr wieder komplett anders. Wir haben früh Transfers eingetütet für die Spieler, die gegangen sind. Nur auf der Linksverteidigerposition ist dies noch nicht der Fall, wobei wir hoffen, dass Leart Paqarada nach seinem Kreuzbandriss gestärkt zurückkommt. Ansonsten haben wir einen kompakten, guten Kader. Den möchte ich auch gar nicht so groß haben. Ich bin sehr zufrieden, wie die Mannschaft momentan dasteht. Und trotzdem müssen wir in jedem Spiel in den Grenzbereich kommen, um überhaupt angreifen zu können.

Niklas Dorsch verlässt Heidenheim Richtung Kanada

SPORT1: Wie schwierig ist der Umgang mit der Personalie Niklas Dorsch, der den Verein verlässt – hierbei geht es sicherlich um persönliche Interessen, aber auch um die finanziellen Zwänge des Vereins?

Schmidt: Das ist relativ einfach erklärt: Natürlich brauchen wir Transfererlöse. Das ist klar, das ist auch klar kommuniziert. Und wenn es nicht so viele Angebote gibt und dann so ein Angebot kommt, dann steht man als Trainer auch dahinter, wenn der Spieler gehen will und der Verein einverstanden ist mit den Bedingungen. So habe ich das in den letzten Jahren auch gemacht. Es ist schade. Der “Dorschi” war zweimal zwei Jahre bei uns. Er ist uns, ist mir ans Herz gewachsen. Aber es hätte jetzt keinen Sinn gemacht, nochmal reinzugrätschen, sondern es ist der große Wunsch von “Dorschi” gewesen. Es gibt finanzielle Aspekte, die der Verein erfüllt sehen wollte, was der Fall ist. Und dann muss man als Trainer nicht jammern, sondern Lösungen finden, die unser Kader auch hergibt.

Spieler-Abgang am SPORT1-Mikro ganz offen kommuniziert

Spieler-Abgang am SPORT1-Mikro ganz offen kommuniziert

SPORT1: Mit Arijon Ibrahimovic verlieren Sie einen Stammspieler, nach seiner Leihe kehrt er zum FC Bayern zurück. In München soll er nun fest in den Profikader integriert werden. Kommt das für Sie überraschend oder trauen Sie ihm relativ schnell zu, dort Fuß zu fassen und Minuten zu sammeln?

Schmidt: Ich kann nur die Zeit bewerten, in der Ari bei uns war und wie zufrieden wir mit seiner Leistung waren. Er ist nach wie vor ein junger Spieler, der in der letzten Saison seine ersten nachhaltigen Schritte in der Bundesliga gemacht hat. Allein das Spiel in München drei Spieltage vor Schluss: Wenn man gesehen hat, was er da auf den Platz gebracht hat, dann hat man schon auch die Fantasie und den Glauben, dass er am Beginn seiner Karriere ist und natürlich auch noch große Schritte gehen kann, aber auch noch vieles lernen muss. Ich bin mir sicher, dass ihm das in dem Umfeld bei Bayern München gelingen kann, aber ein Selbstläufer wird das nicht.

„Das Rad wurde bis zum heutigen Tag noch mehr überdreht“

SPORT1: Sie sind jemand, der auch zu größeren Themen im Fußball stets eine klare Meinung hat, auch wenn es sportpolitische Aspekte betrifft. Ist es Ihnen ein besonderes Anliegen, auf Entwicklungen einzuwirken, die womöglich nicht gerade förderlich für den Fußball und die Spieler sind?

Schmidt: Meine Aufgabe als Fußballtrainer ist es, die Dinge vor allem im sportlichen Kontext zu bewerten. Und trotzdem bin ich ein Mensch, der im Leben steht. Auch in meinem Umfeld wird über die Dinge diskutiert, die auf der Welt passieren. Deswegen hat man eine Meinung. Ob die immer gehört werden muss, ob man immer wichtig genug ist, seinen Senf auch noch dazuzugeben, wenn Gott und die Welt eine Meinung haben, das sei mal dahingestellt. Aber wenn es Dinge sind, bei denen ich mich auskenne und die mich interessieren und ich werde danach gefragt, dann gebe ich natürlich eine Antwort.

SPORT1: Wenn in England ein Spieler wie Morgan Rogers für über 130 Millionen wechselt, der bei der WM noch nicht einmal Stammspieler war, sorgt das sicher auch in Deutschland für Aufsehen. Auch der deutsche Markt kann sich von den sich überschlagenden globalen Entwicklungen nicht loslösen …

Schmidt: Ich wurde danach schon vor ein paar Wochen befragt und kann es nur nochmal wiederholen: Zu Coronazeiten gab es in der Bundesliga dank Christian Seifert (damaliger DFL-Geschäftsführer, Anm.d.Red.) und seinem Team ein Gesundheitskonzept und die Frage stand im Raum, ob überhaupt nochmal in dieser Form Fußball gespielt werden kann. Und alle haben gesagt, dass wir das Ganze jetzt mal ein bisschen relativieren und zurückfahren müssen. Und was ist passiert? Das Rad wurde bis zum heutigen Tag noch mehr überdreht. Diese Ablösesummen… Auf der einen Seite steht der Markt, der das hergibt. Auf der anderen Seite sollte man die Basis nicht vergessen, den eigentlichen Sinn und Zweck von Fußball. Der hat mit Menschen zu tun, der hat mit Emotionen zu tun, der hat mit Zusammenhalt, mit Identifikation zu tun. Damit meine ich explizit nicht Niklas Dorsch. Dieser Transfer macht für alle Sinn und ist auch in dem Rahmen, den man vertreten kann. Aber es gibt natürlich Grenzen, bei denen man sich fragt: Ist das alles noch normal, wenn man sieht, welche Summen fließen, wenn Spieler oder Trainer wechseln oder frühzeitig entlassen werden? Davon bin ich weit entfernt. Das kenne ich gar nicht und ich bin dankbar dafür, dass ich so lange und so nachhaltig bei einem Verein arbeiten darf.

Schmidt appelliert an die Eltern

SPORT1: Wie sehr konnten Sie die WM genießen, wenn Sie Entwicklungen wie Trinkpausen, Halbzeitshows oder exzessive VAR-Eingriffe betrachten? Ist das alles noch in Ihrem Sinne oder haben Sie sogar die Befürchtung, dass solche Dinge auch im deutschen Fußball Einzug halten?

Schmidt: Das glaube ich nicht. Als Vizepräsident im Bund Deutscher Fußballlehrer ist man in diesen Themen auch drin und hat immer wieder mit den Schiedsrichtern zu tun. Dort wird auch kontrovers diskutiert und ich glaube nicht, dass das unbedingt in unseren Wettbewerb reingetragen wird. Man muss immer schauen, was Sinn macht und was nicht. Es sind schon ein paar Dinge passiert, die einfach für zu viele Unterbrechungen sorgen und damit dem Ursprung des Fußballs, der Intensität entgegenstehen. Deswegen glaube ich nicht, dass allzu viel übernommen wird. Und ich bin mir sicher, wenn es dann wieder losgeht in der 2. Liga, in der Bundesliga, in der 3. Liga, aber auch in allen anderen Ligen, dass man sich dann einfach wieder auf den nationalen Wettbewerb freut. Die Stadien sind voll, die Identifikation mit dem Verein ist da. Aber der Fußball muss schon aufpassen, dass er sich nicht zu sehr entfremdet von der Basis, von dem Ursprung. Fußball hat immer noch mit Menschen, mit Zusammenhalt, mit Identifikation zu tun. Und deshalb sollte man nicht so viele Kriterien einbauen, die diese Identifikation am Ende auch ein Stück weit gefährden.

SPORT1-Reporter Philipp Schmidt (l.) mit Heidenheim-Trainer Frank Schmidt
SPORT1-Reporter Philipp Schmidt (l.) mit Heidenheim-Trainer Frank SchmidtSPORT1-Reporter Philip Schmidt (l.) mit Heidenheim-Trainer Frank Schmidt© SPORT1

SPORT1: Sie haben die Basis angesprochen. Über diese wurde nach dem frühen DFB-Aus bei der Weltmeisterschaft auch diskutiert und die generelle Entwicklung im deutschen Nachwuchs in den Blick genommen. Wie sehen Ihre Gedanken dazu aus?

Schmidt: Grundsätzlich bin ich zu weit weg, um in der fußballerischen taktischen Ausbildung irgendwelche Ratschläge zu geben in der Jugendarbeit und -förderung. Ich glaube, da hat man beim DFB auch ein paar Dinge angestoßen, die hoffentlich fruchten. Man darf nur nicht vergessen, dass das nicht von heute auf morgen geht. Das braucht Jahre, vielleicht Jahrzehnte. Da macht es Sinn, mal nach Spanien oder in andere Länder zu schauen. Aber mir geht es um was ganz Grundsätzliches: Das hat was mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun, auch mit der Art und Weise, wie ich als Kind und Jugendlicher erzogen und gefördert werde. Das sind auch die Dinge, die neben dem Fußballplatz geschehen. Früher hat man von Helikopter-Eltern gesprochen. Mittlerweile habe ich das Gefühl, das sind Bulldozer. Dass man ja jedes Problem auf die Seite schiebt, damit der Weg zum Ballon d’Or geebnet ist. Und jeder möchte es erreichen. Aber im Leben geht es um andere Dinge, gerade in der jetzigen Zeit. Es geht darum, Widerstände zu überwinden. Es geht im Profifußball später auch mal darum, Widerstände aufzubauen. Probleme, Niederlagen und Kritik sind keine schlimmen Dinge. Das hilft am Ende bei der Entwicklung. Wenn ich einen Ratschlag geben könnte: Man muss einfach auch mal Konflikte aushalten und den einen oder anderen Jugendlichen an die Grundwerte des Lebens erinnern, um dann später, wenn es ganz eng wird, seine fußballerischen Qualitäten auf den Platz zu bekommen. Das ist mein Weg. Darauf lege ich einen großen Wert. Und ich denke, dass dieser Weg nicht ganz so verkehrt war für uns.

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