Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat im Kampf um den Klassenerhalt ein eindrucksvolles Lebenszeichen gesendet. Gegen Dynamo Dresden gewann das Team von Trainer Alexander Ende am Freitagabend mit 3:1 (2:0).

Durch den ersten Sieg nach zuletzt fünf Pleiten in Serie verließen die Rheinländer vorerst die Abstiegsränge. Drei Spieltage vor Schluss haben die Düsseldorfer 34 Punkte auf dem Konto, es bleibt jedoch eng im Tabellenkeller.

Fortuna Düsseldorf fuhr einen wichtigen Sieg ein
Fortuna Düsseldorf fuhr einen wichtigen Sieg einFortuna Düsseldorf fuhr einen wichtigen Sieg ein© IMAGO/Maximilian Koch

Cedric Itten (11.), Emmanuel Iyoha (17.) und Luca Raimund (58.) schossen Fortuna zum ersten Erfolg unter dem neuen Trainer Ende, der sein Debüt am vergangenen Samstag beim 1. FC Magdeburg noch mit 0:2 verloren hatte. Jakob Lemmer (90.) traf für Dynamo.

2. Bundesliga: Fortuna geht nach Geniestreich von Tohüter Kastenmeier in Führung

In der Merkur-Spiel-Arena brachte ein Geniestreich von Fortuna-Torwart Florian Kastenmeier die frühe Führung. Nach einem präzisen Abschlag des Schlussmannes war Itten frei durch und lupfte den Ball ins Tor. In der Folge agierte Dresden jedoch durchaus gefährlich – Jason Ceka (16.) vergab die Chance auf den Ausgleich. Eine Minute später landete eine Düsseldorfer Ecke bei Iyoha, dessen abgefälschter Schuss ins Netz rollte.

Trotz des Rückstands drückten die Gäste und ließen mehrere Gelegenheiten auf den Anschluss aus. Einen Versuch von Dresdens Robert Wagner (34.) parierte Kastenmeier. Als dieser jedoch dem Ball nachging, kam ihm Ceka zuvor. Dessen Hereingabe vor das leere Tor klärte Elias Egouli in der Not. Vor der Pause wiederholte Kastenmeier sein gewitztes langes Anspiel auf Itten (41.) von vor dem 1:0, diesmal scheiterte der Angreifer aber an Dresdens Keeper Tim Schreiber.

Nach der Pause kam Dresden angriffslustig aus der Kabine. Kastenmeier hielt stark gegen Ben Bobzien (47.). Die Vorentscheidung brachte Raimunds Treffer nach kluger Vorarbeit von Itten. Später rettete Schreiber Dresden mit einer Parade gegen einen Kopfball von Itten (68.) vor noch Schlimmerem. Dynamo rannte in der Schlussphase an, Lemmers Tor kam letztlich zu spät.

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