Bei FC Hansa Rostock gab es für SpVgg Greuther Fürth nichts zu holen. Die Mannschaft von Trainer Alexander Zorniger verlor das Spiel mit 0:2. Die Experten wiesen der SpVgg vor dem Match gegen die Hansa die Favoritenrolle zu, der Spielverlauf belehrte sie letzten Endes jedoch eines Besseren. Das Hinspiel war in einem 2:2-Remis geendet und damit ohne einen Sieger geblieben.
Nach nur 26 Minuten verließ Ragnar Ache von Fürth das Feld, Tobias Raschl kam in die Partie. Bis Referee Ittrich (Hamburg) den ersten Durchlauf beendete, änderte sich am Zählerstand nichts mehr. 23.000 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für Rostock schlägt – bejubelten in der 50. Minute den Treffer von Nils Fröling zum 1:0. In der 61. Minute stellte SpVgg Greuther Fürth personell um: Per Doppelwechsel kamen Marco John und Marco Meyerhöfer auf den Platz und ersetzten Sebastian Griesbeck und Simon Asta. Dennis Dressel versenkte die Kugel zum 2:0 (66.). Alexander Zorniger wollte die SpVgg zu einem Ruck bewegen und so sollten Lukas Petkov und Dickson Abiama eingewechselt für Julian Green und Damian Michalski neue Impulse setzen (76.). Am Ende behielt FC Hansa Rostock gegen die Gäste die Oberhand.
Die Hansa machte in der Tabelle Boden gut und steht nun auf Platz 16. Das Team von Alois Schwartz bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt acht Siege, vier Unentschieden und 17 Pleiten. Der Ertrag der vergangenen fünf Spiele ist überschaubar bei der Heimmannschaft. Von 15 möglichen Zählern holte man nur drei.
Kurz vor Saisonultimo bekleidet Fürth den elften Rang des Klassements. SpVgg Greuther Fürth verbuchte insgesamt neun Siege, neun Remis und elf Niederlagen. Die SpVgg baut die Mini-Serie von zwei Siegen nicht aus.
Am kommenden Samstag tritt Rostock beim 1. FC Kaiserslautern an, während Fürth einen Tag zuvor den 1. FC Heidenheim 1846 empfängt.