Ein Tor machte den Unterschied im Spiel, das der Karlsruher SC mit 2:1 gegen SpVgg Greuther Fürth gewann. Vor dem Anpfiff war ein ausgeglichenes Spiel erwartet worden. Letztendlich bestätigte sich diese Einschätzung, da lediglich ein Treffer über Sieg und Niederlage entschied. Im Hinspiel hatte es keinen Sieger gegeben. Die Mannschaften hatten sich mit einem 1:1 voneinander getrennt.

Zur tragischen Figur wurde Tim Breithaupt, als er gegen die SpVgg vor 15.612 Zuschauern ins eigene Netz traf (22.). Keine 25 Minuten waren gespielt, da musste Stephan Ambrosius vom KSC den Rasen verlassen: Der Referee zeigte ihm seine zweite Gelbe Karte. Nach nur 30 Minuten verließ Breithaupt vom Heimteam das Feld, Christoph Kobald kam in die Partie. In der 36. Minute verwandelte Marvin Wanitzek einen Elfmeter zum 1:1 für die Elf von Trainer Christian Eichner. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Wenig später kamen Simon Asta und Armindo Sieb per Doppelwechsel für Marco Meyerhöfer und Tobias Raschl auf Seiten von Fürth ins Match (55.). Dass Karlsruhe in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Mikkel Kaufmann, der in der 73. Minute zur Stelle war. Alexander Zorniger wollte SpVgg Greuther Fürth zu einem Ruck bewegen und so sollten Ragnar Ache und Lukas Petkov eingewechselt für Damian Michalski und Marco John neue Impulse setzen (77.). Mit Fabian Schleusener und Kyoung-Rok Choi nahm Christian Eichner in der 89. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Simone Rapp und Marco Thiede. Der Karlsruher SC stellte der SpVgg ein Bein: Die Gäste musste sich trotz numerischer Überlegenheit mit 1:2 geschlagen geben.

Das Ergebnis hatte Auswirkungen auf die Tabelle, in der der KSC auf den zwölften Rang kletterte. Karlsruhe bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sechs Siege, vier Unentschieden und zehn Pleiten. Nach acht Spielen ohne Sieg bejubelte der Karlsruher SC endlich wieder einmal drei Punkte.

Fürth findet sich aktuell in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang elf. SpVgg Greuther Fürth verbuchte insgesamt fünf Siege, acht Remis und sieben Niederlagen.

Am kommenden Sonntag trifft der KSC auf den SV Sandhausen, die SpVgg spielt tags zuvor gegen Fortuna Düsseldorf.