Dieser Patzer lässt alle Fans von Schalke 04 jubeln.

Darmstadt 98 unterlag bei Fortuna Düsseldorf verdient mit 1:2(0:2). (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Durch die Niederlage der Lilien kann der FC Schalke 04 am Samstag im Topspiel gegen den FC St. Pauli LIVE auf SPORT1 mit einem Erfolg den Aufstieg in die erste Bundesliga perfekt machen.

Schalke hätte durch einen Erfolg dann vor dem letzten Spieltag fünf Punkte Vorsprung auf Darmstadt. Da Hamburg und St. Pauli schon jetzt fünf Punkte hinter S04 liegen, könnten die Königsblauen bei einem Erfolg auch von den weiteren Verfolgern nicht mehr eingeholt werden – Platz zwei wäre sicher. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Die Lilien dagegen können trotz des Patzers weiter auf den Aufstieg hoffen. Dafür brauchen sie aber jetzt Ausrutscher der Konkurrenz.

Darmstadt liegt aktuell mit 57 Punkten weiter auf dem zweiten Tabellenplatz. Werder Bremen (57 Punkte), Hamburg (54 Punkte) und St. Pauli (54 Punkte) können am Wochenende aber an Darmstadt vorbei- oder gleichziehen.

Darmstadt-Spieler weinen nach Spiel

Obwohl die Lilien weiterhin durchaus Chancen auf den Aufstieg haben, gingen die Köpfe bei einigen Spielern nach der bitteren Niederlage weit nach unten – die Enttäuschung war den Spielern anzusehen.

„Die Jungs tun mir leid. Ein Großteil weint, weil die sich den Traum so sehr wünschen, aber heute sind wir leider in der Professionalität angekommen“, sagte Cheftrainer Torsten Lieberknecht nach dem Spiel bei Sky.

Den frühen Rückstand empfand Lieberknecht als einen der Knackpunkte: „Wir waren unter Schock nach dem 2:0.“

Danach hätte man sich aber gut wieder sortiert und hätte sich gerade in der zweiten Hälfte einen Sieg noch verdient gehabt. Seinem Team hätte trotz starker Leistung aber das Glück gefehlt.

Ginczek brennen Sicherungen durch

Emmanuel Iyoha (3.) und Matthias Zimmermann (10.) sorgten mit ihren Toren früh für lange Gesichter bei Darmstadt, Tobias Kempe (60.) gelang per Foulelfmeter nur noch der Anschluss.

Für einen negativen Höhepunkt sorgte kurz vor dem Ende der Partie Daniel Ginczek. Nach einem Foul von Klaus Gjasula brannten dem Fortuna-Stürmer die Sicherungen durch.

Nach einer Tätlichkeit sah er direkt Rot. Aber auch Gjasula flog mit Gelb-Rot für sein Foul vom Platz (87.)

Fortuna schockt Darmstadt früh doppelt

Die Gäste aus Darmstadt hatten in Düsseldorf einen echten Horror-Start erlebt.

Klaus setzte sich auf der rechten Seite durch und passte die Kugel zur Strafraumkante zurück, von wo Iyoha trocken ins linke Eck zur Führung traf (3.). (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Damit aber nicht genug: Die Gastgeber legten mit einem traumhaften Angriff schnell nach. Appelkamp setzte wieder Klaus rechts im Strafraum schön in Szene, der den Ball nochmal quer zu Zimmermann legte, der nur noch ins leere Tor einschieben musste (10.).

Die Lilien zeigten sich von dem doppelten Rückschlag geschockt. Den Gästen wollten zunächst kaum gefährliche Aktionen gelingen.

Ihr beste Gelegenheit der ersten Halbzeit hatten die Gäste nach einer Standart-Situation: Aber der Freistoß von Kempe kam zu harmlos aufs Tor (28.).

Die Gäste hatten sogar noch Glück, dass der Pfosten beim Schuss von Klaus für den geschlagenen Schuhen rettete (30.).

So blieb es zur Pause beim hochverdienten 2:0 für Fortuna Düsseldorf.

Darmstadt belohnt sich früh mit Anschluss

Nach der Pause setzte Darmstadt alles auf eine Karte und wechselte sehr offensive.

Die Wechsel bewirkten einen Wechsel im Spiel – Darmstadt übernahm fortan die Kontrolle.

Düsseldorf konnte sich kurz nach der Pause bei Torhüter Kastenmeier bedanken, dass die Führung bestand, hatte. Der Keeper entschärfte einen großartigen Schuss von Mehlem sensationell (50.).

Knapp zehn Minuten später dann doch der Anschlusstreffer für die Lilien. Kempe verwandelte einen berechtigten Foulelfmeter souverän zum 1:2 (60.).

Darmstadt machte in der Folge Druck nach vorne, hatte aber Glück, dass Zimmermann nach einem schönen Konter der Fortuna aus guter Position knapp verzog (66.).

Die Lilien spielten in der folge ansehnlich nach Vorne, verpassten es aber sich für den Aufwand zu belohnen.

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