Der 1. FC Heidenheim gehört seit einigen Jahren zu den absoluten Überraschungsteams der 2. Bundesliga.
Unter Trainer Frank Schmidt kämpfte sich der FCH sensationell aus der Oberliga fast bis in die Bundesliga. 2020 scheiterten die Heidenheimer gegen Werder Bremen nur aufgrund der Auswärtstorregel (2:2) in der Relegation. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)
Freiburgs ehemaliger Erfolgstrainer Volker Finke, der in Freiburg selbst eine ähnliche Ära wie Schmidt in Heidenheim prägte und die Freiburger in seiner 16-jährigen Amtszeit nach oben führte, erklärte im MASCHINENSUCHER DOPPELPASS 2. BUNDESLIGA auf SPORT1, dass er Heidenheim den Aufstieg gegönnt hätte. „Ich hätte mich sehr gefreut, wenn die Relegation gelungen wäre. Jetzt geht es darum, einen neuen Anlauf zu nehmen.“
Er würde sich wünschen, dass mehr Trainer so viel Zeit wie er in Freiburg und Schmidt in Heidenheim bekommen würden. Dann wäre auch für kleine Vereine viel mehr möglich. „Heideheim ist ein bisschen, wie der SC Freiburg mal war. Ich beobachte das mit großer Anteilnahme. In solchen Vereinen kann einfach gute Arbeit gemacht werden.“ (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)
Schmidt: „Ich bin noch lange nicht fertig“
Einen Aufstieg von Heidenheim in die Bundesliga hält Kult-Trainer Finke in der Zukunft für möglich. „Ich wünsche, dass die Kontinuität belohnt wird. Ich glaube, sie können es schaffen. Glück gehört aber auch dazu.“
Auch Heidenheims Schmidt hat einen möglichen Aufstieg in der Zukunft noch nicht abgeschrieben. „Ich bin noch lange nicht fertig. Ich habe keinen Vertrag für die 3. Liga, aber ich habe einen Vertrag für die Bundesliga. Da würde keiner Nein sagen. Wir wollen die Mannschaft weiterentwickeln“ sagte Schmidt im MASCHINENSUCHER DOPPELPASS 2. BUNDESLIGA auf SPORT.
Man wolle sich jetzt weiter in der zweiten Liga etalieren und dann zur Stelle sein, wenn die größeren Vereine einmal schwächeln. In der zweiten Liga sein für Schmidt immer alles möglich.