Es klingt nach Bundesliga: Am Samstag treffen der Hamburger SV und Fortuna Düsseldorf aufeinander.
Im Topspiel der Zweiten Liga geht es dabei um enorm wichtige Punkte – beide Teams wollen unbedingt den Anschluss an die oberen Tabellenplätze halten. Wobei die Hamburger der Spitze vor dem Heimspiel deutlich näher sind.
Vor dem 10. Spieltag liegt der HSV durchaus aussichtsreich auf dem siebten Platz. Das Problem: Die Mannschaft von Trainer Tim Walter hat zwar erste eine Niederlage kassiert, aber eben auch schon fünf Remis auf dem Konto. Auf einen Sieg wartet der einstige Bundesliga-Dino seit zwei Spielen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)
Die Fortuna ist derweil nach neun Spielen sogar nur Tabellenzwölfter, zuletzt setzte es eine knappe Niederlage gegen den SC Paderborn. Der HSV geht entsprechend leicht favorisiert in das Duell. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)
Gegen Düsseldorf: Hamburg setzt auf die Kulisse
Walter setzt im Topspiel gegen Düsseldorf auch auf das größte Publikum im Volksparkstadion seit 19 Monaten. „Ich freue mich, dass so viele Zuschauer dabei sein können“, sagte Walter: „Einige Spieler haben in diesem Stadion noch nicht vor so einer Kulisse gespielt, und die Stimmung wollen wir mitnehmen.“
Unter 2G-Bedingungen wäre erstmals seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie ein ausverkauftes Volksparkstadion mit 57.000 Zuschauern möglich. Stimmung ist also garantiert. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)
„Wir wollen guten Fußball anbieten und alles investieren“, sagte Walter. Nach zuletzt zwei Unentschieden rangiert der HSV in der Tabelle auf Platz sieben. Was den Hanseaten zu einer Spitzenmannschaft fehle? „Punkte“, sagte Walter.
Drei Ex-Hamburger kehren mit der Fortuna zurück
Die Partie gegen Düsseldorf ist auch ein Wiedersehen mit den drei Ex-HSV-Profis Raphael Wolf, Rechtsverteidiger Khaled Narey und Rouwen Hennings. Außenverteidiger Narey war drei Jahre bei Hamburg, ehe sein Vertrag aufgelöst wurde.
„Es war schon hart, drei Jahre in Folge nicht aufzusteigen. Ich wollte mit dem HSV Bundesliga spielen. Es ist ein Muss für den HSV, aufzusteigen“, sagte er in der Bild-Zeitung.
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Hennings stammt derweil sogar aus der Jugend des HSV – den Durchbruch hatte er bei den Rothosen einst nicht geschafft. Zusammen bringen es die einstigen Hamburger in der laufenden Saison auf 19 Scorerpunkte.
Gegen den einstigen Arbeitgeber würden sie sicher gerne noch ein paar dazukommen lassen – in einem Topspiel, das sehr nach Bundesliga klingt.