Der Hamburger SV hat seine Tabellenführung in der 2. Bundesliga erfolgreich verteidigt, den Vorsprung auf seine Verfolger aber nicht bedeutend ausbauen können.
Zum Abschluss des 10. Spieltags kam das Team von Trainer Dieter Hecking im Topspiel zu einem 1:1 (1:0) beim Überraschungsdritten Arminia Bielefeld. (SERVICE: Tabelle der 2. Liga)
Am 10. Spieltag halten acht Zweitligisten ihren Kasten sauber, weshalb es im Ranking zu viel Bewegung kommt. SPORT1 präsentiert die Weisse Weste der 2. Bundesliga.
Nach dem Patzer des Tabellenzweiten VfB Stuttgart (0:1 gegen Holstein Kiel) liegen die Hamburger einen Zähler vor den Schwaben, Bielefeld bleibt mit zwei Punkten Rückstand Dritter.
Auf der mit 26.500 Zuschauern ausverkauften Bielefelder Alm schoss Lukas Hinterseer (14.) die Norddeutschen mit seinem vierten Saisontor in Führung, die Antwort der Arminen gab Fabian Klos (50.): Per Kopf gelang Bielefelds Rekordtorschütze (137 Tore) nach einer Ecke der verdiente Ausgleich. Pech hatte Jeremy Dudziak, der mit einem Lattenschuss (85.) beinahe für den siebten Saisonsieg der Hamburger gesorgt hätte. (SERVICE: Spielplan der 2. Liga)
Harnik trifft aus dem Abseits
Der HSV war mit viel Respekt nach Bielefeld gereist, die laut Hecking „beste Zweitliga-Mannschaft im Jahr 2019“ wurde ihren Vorschusslorbeeren zunächst aber nicht gerecht. Einen viel zu kurz geratenen Rückpass von Joan Simun Edmundsson erlief Hinterseer weit vor Arminia-Keeper Stefan Ortega und schob cool zum 1:0 ein.
Robert Lewandowski ist einfach nicht aufzuhalten. Der Stürmer des FC Bayern gewinnt zum fünften Mal die Torjägerkanone der Bundesliga. SPORT1 zeigt die besten Torjäger.
Sonny Kittel (18.), Bakery Jatta (29.) und Jeremy Dudziak (33.) verpassten eine höhere Führung für den HSV, ein Treffer von Martin Harnik (38.) zählte wegen einer Abseitsstellung richtigerweise nicht. (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen)
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Die defensiv fahrig wirkenden Bielefelder spielten vorne aber immer besser mit: Klos (33.) vergab zunächst noch eine Doppelchance, war kurz nach der Pause aber zur Stelle. Bielefeld war danach näher am zweiten Treffer, die beste Chance hatte aber Dudziak mit seinem Lattentreffer.