FIFA-Weltmeister Umut „RBLZ_Umut“ Gültekin konnte beim zweiten FGS-Qualifier trotz lädierter Hand eine überzeugende Performance bieten und sich bis in die K.o.-Phase des Online-Turniers vorkämpfen. Damit bleibt der 20-Jährige in der europäischen Rangliste weiterhin im Rennen um die Playoff-Spots.

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Punktetechnisch bester deutscher Spieler ist nun allerdings Henning „FCH_Henning“ Wilmbusse. Der eSportler aus den Reihen von Hansa Rostock steht nach dem Viertelfinal-Aus gegen den Israeli Yuval „YuvalBeli“ Blizovsky (9:4) bei 395 Zählern im Solo-Ranking.

FIFA 23: Umut begeistert trotz Handverletzung

Noch vor einer Woche hätte eine Endplatzierung in den Top 64 Europas sicherlich eine andere Reaktion bei Umut hervorgerufen. Bedenkt man jedoch die Umstände, kann der amtierende FeWC-Sieger mehr als stolz auf seine erbrachte Leistung sein.

Denn vor dem Start des zweiten FGS-Qualifers herrschte noch große Ungewissheit, ob der Leipziger aufgrund seiner Verletzung überhaupt teilnehmen kann. Obwohl die Schmerzen in der linken Hand auch am Wochenende noch deutlich spürbar waren, biss der Top-Spieler der Roten Bullen auf die Zähne und schaffte es letzten Endes sogar, in die Knockout Stage einzuziehen.

Im entscheidenden achten Match der Swiss-Stage konnte der gebürtige Hamburger den Italiener Matteo „OMaleseFIFA“ Lanni knapp mit 5:4 besiegen (Bilanz 6-2). Nach einem 7:2-Erfolg gegen den Belgier Keanu „KVM_Emino“ Newa zum Auftakt der K.o.-Phase, war der letztjährige WM-Viertelfinalist Manuel „Bachoore“ Bachoore schließlich eine Nummer zu groß. Mit nun 380 Global Series Punkten im Gepäck befindet sich der 20-Jährige nur knapp außerhalb der Top 10 Europas und behält somit im Kampf um die Playoffs gute Chancen.

Rostocker wird bester Deutscher

Aus der hiesigen FIFA-Szene wird er derzeit nur von FCH_Henning übertroffen. Der Rostocker beendete den zweiten von insgesamt fünf Online-Qualifiern als bester deutscher Pro, was ihn mit 395 Zählern unter die zehn stärksten Spieler katapultierte.

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Den Wettbewerb gewinnen konnte dagegen der 20-jährige Portugiese Tiago „Darkley11″ Pires. Im Grand Final besiegte der eSportler von Betclic Apogee Esports den Niederländer Emre Yilmaz mit 4:3. Jenes Talent von Team Gullit hatte beim FeWC in FIFA 22 für eine große Überraschung gesorgt und war erst im Halbfinale an Umut gescheitert.