Die Intel Extreme Masters Winter haben mit Team Vitality einen würdigen Gewinner gefunden. Im Finale setzten sich die Franzosen um Ausnahmespieler Mathieu „ZywOo“ Herbaut mit 3:0 gegen Ninjas in Pyjamas durch. Für Vitality ist es der erste Titel des Jahres und vielleicht der Anfang des Intel Grand Slams.
IEM Winter: Vitality feiert ersten Titel 2021
Die erste Partie wurde auf Inferno ausgetragen. NiP ging knapp mit 8:7 in die Halbzeitpause. Vitality erwischte aber einen perfekten Auftakt auf ihre T-Seite und ging schnell mit 13:8 in Führung. Die Ninas kamen zwar nochmal auf 3 Punkte heran, dann machte Vitality aber den Sack zu und sicherte sich mit 1:0 die Führung. ZywOo war mit einer K/D von 29/15 der überragenden Akteur. Auf Dust II ergab sich ein ähnliches Bild. Wieder gingen die Schweden mit einer Führung in Pause. Durch eine fehlerfreie CT-Seite der Franzosen reichte es für NiP aber wieder nur für einen mickrigen Punkt und so hieß es am Ende 16:10 für Vitality.
Nuke bediente die Fans dann mit einer sehr ausgeglichenen ersten Hälfte. NiP, die weiterhin ersatzgeschwächt ohne ihren Star-AWPer Nicolai „dev1ce“ Reedtz auskommen mussten, hielt nach dem Seitenwechsel gut dagegen. Jedoch kontrollierte Vitality immer mehr das Match und konnte so eine Führung herausspielen, die sie bis zum Ende verteidigten. Im vierten Anlauf gelang Vitality damit der erste Titelgewinn 2021. Zusätzlich zu 100.000 US-Dollar Preisgeld können sie sich auch weiter Hoffnungen auf den Intel Grand Slam machen, der mit 1 Million US-Dollar belohnt werden würde.
„Wir haben dieses Jahr oft das Finale erreicht, aber konnten die Trophäen nie gewinnen. Dieser Titel am Ende des Jahres macht uns sehr glücklich“, äußert sich Richard „shox“ Papillon im Interview nach dem Match. „Wir haben uns sehr wohlgefühlt, und früh gespürt, dass der Sieg hier möglich war.“
Derweil fragen sich die Fans, Ob dies der letzte Titel des aktuellen Rosters gewesen sein könnte. Wie mehrere Quellen berichten, soll Vitality kurz vor der Verpflichtung der Dänen Peter „dupreeh“ Rasmussen und Emil „Magisk“ Reif stehen. Die Verträge der Astralis-Profis wurde bisher nicht verlängert, zudem sind sie seit Anfang November als inaktiv gelistet.