Auch den großen Spielepublishern geht das Geschehen in der Ukraine nahe. Bereits Anfang März kündigte League of Legends Entwickler Riot Games an, alle Battle Pass Einnahmen sowie bestimmte Ingame-Erlöse an Hilfsorganisationen in Osteuropa und der Ukraine zu spenden.
LoL-Entwickler spendet 5.4 Millionen an Hilfsorganisationen
Vom 5. bis 12. März wurden Ingame-Erlöse von Spielern gesammelt, um sie gebündelt an Hilfsorganisationen zu überweisen. Nun veröffentlichte Riot die erzielte Spendensumme: 5.4 Millionen US-Dollar sind zusammengekommen, wovon eine Million US-Dollar direkt von Riot stammt. Die Summe kam durch den Verkauf von Battle Passes in Legends of Runeterra, Wild Rift, Teamfight Tactics, Valorant und durch den Erwerb des Bienen-Skins in League of Legends zusammen.
„Der Krieg in der Ukraine hat eine weitreichenden humanitäre Krise ausgelöst. Von Anfang an hörten wir Spieler (…) die helfen wollen – und das wollen wir auch“, schrieb Riot in ihrer Pressemitteilung. Das Geld wird zu drei gleichen Teilen an Hilfsorganisationen verteilt. Zum einen an „Ärzte ohne Grenzen“, die seit 1971 medizinische Nothilfe in Krisengebieten leisten. Zum anderen erhält auch das „Internationale Rote Kreuz“ 1.8 Millionen US-Dollar. Zu Guter Letzt geht ein dritter Spendenteil an das „International Medical Corps“, das Leben retten und Leiden in Kriegsgebieten verhindern möchte.
Vor wenigen Tagen sorgte auch schon Fortnite-Entwickler Epic Games mit der bis dato größten Spendensumme für Schlagzeilen.