Die University of Warwick erhält 135.000 Pfund Sterling vom britischen Staat, um Jugendlichen und junge Erwachsene, die weder zur Schule gehen, noch sich in einer Beschäftigung oder Ausbildung befinden, eine mögliche Perspektive für die Zukunft zu bieten. Die Hochschule ist eine von fünf die an einem entsprechenden Programm teilnehmen.

Das Unterfangen trägt den Namen „Esports Futures“ und soll den Teilnehmenden in einem zweitägigen Exkurs verschiedene Soft- wie Hardskills beibringen. Dabei greift die Universität auch auf die Räumlichkeiten des erst im Mai 2021 eröffneten Esports Centre zurück, das an die Institution angegliedert ist.

Das 1×1 des eSports

Zu den Inhalten gehören unter anderem die Teilnahme an eSports-Wettkämpfen, die es unter Anleitung in Eigenregie zu organisieren gilt, die Handhabe von Broadcasts, streaming, graphic design, Videoschnitt sowie der Umgang mit verschiedenen sozialen Netzwerken. Zusätzlich erhalten die Teilnahmer:innen Zugang zu Fokusgruppen in verschiedenen Berufsfeldern, gefolgt von einem Showcase kommenden April.

Für das gesamte Projekt plant Warwick Experten und Szenekenner einzuladen, damit diese allen Beteiligten eine gewisse Führung sowie Expertise bieten können. Vizekanzler der University of Warwick, Stuart Croft, zeigte sich begeistert von der Möglichkeit, weiter mit der Gemeinde arbeiten zu können. „Ich freue mich darüber, dass die Universität von Warwick mit ihrem eSports-Programm dabei hilft, unserer lokalen Community neue Skills, Investitionen und Berufsmöglichkeiten anzubieten.“

Florian Merz, Jahrgang 1990, geboren in Oberkirch, schrieb während und nach seiner Ausbildung an der Heinrich-Hertz-Schule in Karlsruhe (Ausbildung: Fachinformatik, Systemintegration) für verschiedene...