Mit Lazarus hat die nächste eSports-Organisation ihren Rückzug aus der kompetitiven Fortnite-Szene bekanntgegeben.
Gleichbedeutend damit wurden bereits alle Mitglieder des hauseigenen zehnköpfigen Fortnite-Teams entlassen.
Weitere Organisationen auf dem Sprung?
Lazarus ist dabei nicht die einzige eSports-Organisation, die sich mehr oder weniger komplett aus Fortnite zurückzieht. Auch Ghost Gaming hat seit Januar sechs ihrer Fortnite-Spieler in die Free Agency entlassen. Damit umfasst ihr Kader für Epics Battle-Royal-Spiel anstelle von neun ursprünglichen, nur noch drei Kaderplätze.
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Fnatic hingegen entließ am 14. Februar sogar sein komplettes Fortnite-Team und machte dafür Publisher Epic Games verantwortlich. Fnatic-CEO Sam Mathews schrieb hierzu auf Twitter, dass die Organisation bestrebt ist mit allen Publisher im Austausch zu stehen, „um den eSport voranzutreiben.“
Trotz des Rückzugs glaube man immer noch „massiv an das Potenzial des kompetitiven Fortnite-eSports.“ Er sei sich aber nicht sicher, ob Epic Games das genauso sehen würde.
Momentan keine Fortnite-Events in Sicht
Der Grund für den Rückzug könnte ihren Ursprung in der Tatsache haben, dass Epic Games nach wie vor keine weiteren offiziellen Fortnite-Turniere und-Events angekündigt hat. Diese sind laut Epic auch so lange nicht geplant, bis eine Lösung für die anhaltenden „performance issues“ gefunden wurde.
Im Vergleich ist man damit weit von dem Standard den man vergangenes Jahr gesetzt hat entfernt, als Epic mit der Fortnite-Weltmeisterschaft eines der größten eSports-Turniere aller Zeiten veranstaltete. Der Preispool lag damals bei unglaublichen 30 Millionen US-Dollar – mit mehr als drei Millionen für den Gewinner der Einzeldisziplin.