Thomas Tuchel hat interessante Einblicke in die Verpflichtung von Harry Kane durch den FC Bayern gegeben. Der ehemalige Trainer des deutschen Rekordmeisters verriet, dass er in München für den englischen Superstürmer kämpfen musste.
„Harry ist ein einzigartiger Spieler, eine einzigartige Persönlichkeit. Ich bin immer noch froh, dass ich bei Bayern den Kampf geführt habe, um ihn zu Bayern München zu bringen – gegen einige andere Meinungen“, sagte der englische Nationaltrainer nach dem 3:2-Erfolg gegen Mexiko im WM-Achtelfinale.
Gegen welche und vor allem, wessen Meinungen er sich zu seiner Zeit beim FCB durchsetzen musste, ließ Tuchel offen. Kane – der gegen Mexiko den entscheidenden dritten englischen Treffer erzielte – hatte in der Vergangenheit mehrmals betont, auch wegen Tuchel nach München gekommen zu sein.
Tuchel freut sich über Rolle bei Kane-Transfer
Rund 15 Monate lang arbeiteten Tuchel und Kane bei Bayern zusammen. „Ich bin froh für ihn, dass ich es getan habe, weil es der richtige Schritt war, in eine Gewinner-Kultur, die dir alles abverlangt“, sagte der Coach über seinen Einsatz für den Angreifer noch.
Mit Blick auf seinen Nachfolger beim Bundesliga-Primus meinte er: „Mit Vincent Kompany haben sie eine sehr intensive Spielweise eingeführt, die ihm (Kane, Anm.) sehr dabei hilft, in der körperlich besten Verfassung zu sein.“
Bei Bayern habe der Stürmer seine langersehnten Titel bekommen, „er ist der Schlüsselspieler bei Bayern, um diese Titel zu bekommen. Und das hat einfach eine große Last von seinen Schultern genommen, er befindet sich in der besten Phase seiner Karriere.“
In München kommt Kane in 147 Spiele auf 146 Tore und 33 Assists. Er gewann zweimal die Meisterschaft und zuletzt auch den DFB-Pokal.