Das Torfestival gegen Curacao bringt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Amerika in eine hervorragende Ausgangsposition. Drei Punkte und Tordifferenz plus sechs nach dem ersten Spiel – damit lässt sich beinahe schon für das Sechzehntelfinale planen.
Aktuelle Berechnungen des Fußballdaten-Portals Football Meets Data stützen das: Demnach liegt die Chance, bei der WM 2026 mit drei Punkten und einer ausgeglichenen Tordifferenz das Sechzehntelfinale zu erreichen, bei 96 Prozent.
Sollte Deutschland nach drei Spielen bei drei Punkten und einer Tordifferenz von -1 stehen, liegt die Wahrscheinlichkeit eines Weiterkommens immer noch bei 88 Prozent. Also selbst bei einem 0:4 und 0:3 in den verbliebenen Spielen hätte das DFB-Team sehr gute Chancen.
WM 2026: Niederlagen gegen Ecuador und die Elfenbeinküste dürften trotzdem reichen
Hintergrund: Bei der größten WM der Fußball-Geschichte mit 48 Nationen kommen in den zwölf Vierergruppen nicht nur die jeweils ersten beiden Teams in die K.o.-Runde, also zusammen 24, sondern auch noch acht Dritte. Nur 16 Mannschaften scheiden am Ende der Gruppenphase aus.
Selbst im Falle zweier Niederlagen gegen die Elfenbeinküste und Ecuador ist es somit unwahrscheinlich, dass sich am Ende acht bessere Gruppendritte als Deutschland finden. Dafür müsste es in ungewöhnlich vielen Gruppen sehr eng zugehen, damit die Dritten mindestens vier Punkte sammeln.
Bundestrainer Julian Nagelsmann wird sich ohnehin nicht auf Rechenspiele verlassen wollen, schließlich kann seine Mannschaft sogar rechnerisch noch Letzter der Gruppe E werden. Der Sieger spielt im Sechzehntelfinale gegen einen Gruppendritten der Staffeln A, B, C, D oder F.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)
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