Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg setzen am Mittwoch im Kampf um die erneute Champions-League-Teilnahme auf ihre Comeback-Qualitäten. „Es wird ein heißer Tanz. Aber wenn wir ein Ding gut können, dann sind es Hin- und Rückspiele. Das haben wir immer wieder gezeigt“, sagte Trainer Tommy Stroot vor der Partie der letzten Qualifikationsrunde (18.45 Uhr/DAZN) gegen den FC Paris. In Frankreich war der VfL nicht über ein 3:3 hinausgekommen.

„Es ist eine Qualität dieser Truppe, sich im richtigen Moment reinzuknien. Das ist die Aufgabe, die wir haben“, sagte Stroot. Als Positiv-Beispiele nannte der VfL-Coach das 2:0 gegen den FC Barcelona nach dem 1:5 im Hinspiel der Saison 2021/22 sowie das 5:0 im Pokal-Halbfinale beim FC Bayern im April, nur einen Monat nach der 0:1-Niederlage in der Liga.

VfL erwartet 3500 Fans

Der VfL erwartet für die Partie 3500 Fans. „Diese Zahl ist im AOK-Stadion etwas Besonderes. Wir freuen uns extrem auf diese Kulisse“, sagte Stroot: „Mit diesen Zuschauern im Rücken wollen wir uns unbedingt durchsetzen.“ In der Vorsaison war Wolfsburg erst im Finale am FC Barcelona gescheitert (2:3).

Die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt reisen nach dem 5:0 im Hinspiel dagegen beruhigt zur Begegnung bei Sparta Prag am Mittwoch (18.30 Uhr/DAZN). Bayern München ist dazu als Meister bereits für die Gruppenphase der Königsklasse qualifiziert. Am Freitag findet in Nyon die Auslosung statt, die Gruppenphase beginnt Mitte November.