Bei Manchester United hat Skandal-Profi Mason Greenwood keine Zukunft mehr, auch wenn nach einem Vergewaltigungsvorwurf gegen den Youngster die Anklage fallen gelassen wurde – das gab der Verein in einem Statement am Montag bekannt. Gemeinsam haben die beiden Parteien entschieden, dass der 21-Jährige seine Karriere bei einem anderen Klub wieder aufnehmen.

Wenige Stunden nach dem Statement spekulierten die Medien gleich über Greenwoods zukünftigen Verein. Unter anderem wurde der Offensivspieler mit Saudi-Arabien oder auch der Roma mit Ex-Trainer José Mourinho in Verbindung gebracht.

Doch diese beiden Optionen gibt es für den Youngster wohl doch nicht. Während sich die Römer laut Il Tempo vom United-Eigengewächs distanzieren wollen, könnte ein flapsiger Spruch aus dessen Jugendzeit ein Engagement im Wüstenstaat verhindern.

Im März sickerte in den Medien durch, dass Greenwood die Karriere von Cristiano Ronaldo, als dieser noch für Real auflief, als „tot“ betitelte – ganz zum Missfallen des portugiesischen Superstars.

„Er war wirklich verärgert über das, was Greenwood gesagt hat – aber er hat auch allen Grund dazu, wenn man bedenkt, was Ronaldo in seiner Karriere erreicht hat und wo Greenwood jetzt steht“, zitiert die Sun eine nicht näher genannte Quelle.

„Ronaldo wird in Saudi-Arabien wie ein König behandelt“

Demnach sei der Unmut von CR7 so groß gewesen, dass er die Bosse der saudi-arabischen Liga aufforderte, nicht über seinen ehemaligen Mitspieler nachzudenken.

„Ronaldo wird in Saudi-Arabien wie ein König behandelt, und was er sagt, gilt“, behauptet die Quelle des britischen Boulevardblatts: „Er hätte dort genug Einfluss, um Klubs davon abzuhalten, Greenwood zu verpflichten, wenn er das wollte.“

Doch nicht nur aufgrund des möglichen Ronaldo-Einwands seien die Bosse vorsichtig: Laut der Sun bestehe die Angst, mit der Verpflichtung des Offensivspielers schlechte PR zu betreiben.

Öffentlich distanzierte sich bereits ein Saudi-Verein beziehungsweise dessen Trainer von einer möglichen Greenwood-Verpflichtung: Al-Ettifaqs Coach Steven Gerrard teilte auf Instagram einen Screenshot eines Berichts, der das Gerücht thematisierte, und schrieb dazu: „FAKE NEWS“.