Trainer Edin Terzic (40) von Borussia Dortmund rechnet nach dem Wirbel beim FC Bayern nicht mit direkten Auswirkungen auf den Titelkampf in der Bundesliga.

„Es ist schwer, das aus der Distanz zu bewerten. Ehrlicherweise fühlte sich besonders die letzte Woche bei uns auch nicht ruhig an“, sagte Terzic vor der Partie beim Abstiegskandidaten VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr): „Wir haben unsere eigenen Themen. Alles andere wird man am Ende der Saison sehen.“

Dass es in München „in den letzten Wochen natürlich etwas unruhiger wurde, nicht nur seit dem Trainerwechsel, auch die Wochen davor, das habt ihr alle mitbekommen. Das geht natürlich auch nicht an uns vorbei“, sagte Terzic, der mit dem BVB als Tabellenzweiter zwei Punkte Rückstand auf Bayern hat.

Der Coach fügte an: „Aber trotzdem wissen wir, dass wir genug eigene Themen haben, um die wir uns erst einmal kümmern müssen.“

BVB droht Süle-Ausfall

Hauptthema für Terzic gegen Stuttgart wird die Abwehr, die er vermutlich umbauen muss.

Innenverteidiger Niklas Süle hat „Probleme im hinteren Oberschenkel und konnte noch nicht trainieren in dieser Woche. Dort droht ein Ausfall am Wochenende“, sagte er.

Verteidigt Can neben Hummels?

Zudem ist Nico Schlotterbeck nach seinem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zwar wieder „schmerzfrei, er wird aber nicht zur Verfügung stehen“.

Sollte Süle gegen den VfB tatsächlich ausfallen, wäre Emre Can für die Innenverteidigung neben Mats Hummels „eine Option“.

Terzic schwört BVB auf Saisonendspurt ein

Zudem schwört Terzic seine Mannschaft auf den Saisonendspurt ein.

„Egal, gegen wen es jetzt geht: Wir müssen hungrig in die letzten Spiele gehen, um am Ende der Saison gemeinsam eine tolle Geschichte zu erleben“, sagte er.

Dem BVB gelangen zuletzt vier Bundesliga-Siege in Serie gegen die Schwaben.