Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hat sich in der European League im Rennen um die Teilnahme an der Endrunde vor heimischem Publikum eine günstige Ausgangsposition verschafft.

Die seit dem Jahreswechsel wettbewerbsübergreifend noch unbesiegten Norddeutschen gewannen in Spanien ihr Viertelfinal-Hinspiel bei BM Granollers 31:30 (17:14).

Dagegen müssen die Füchse Berlin nach einem 33:37 (18:19) beim Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen vor den Rückspielen am 18. April um einen Halbfinal-Platz bangen.

Am Dienstagabend will außerdem Frisch Auf Göppingen als dritte Bundesliga-Mannschaft im „kleinen Europacup“ den Grundstein für die Teilnahme am Final Four legen. Der frühere EHF-Cup-Gewinner trifft in eigener Halle auf den kroatischen Vertreter Nexe Nasice.

Flensburg, das sich in der Bundesliga mit nur zwei Punkten Rückstand auf das Führungsduo mit dem THW Kiel und Berlin auch noch Hoffnungen auf den Titel machen darf, blieb in Spanien im 21. Pflichtspiel nacheinander ungeschlagen und feierte eine gelungene Generalprobe für das Halbfinale bei Endrunde im nationalen Pokal-Wettbewerb am Wochenende in Köln gegen Ex-Meister Rhein-Neckar Löwen. Bei den zuvor international auf heimischem Parkett unbesiegten Iberern hatte Emil Jakobsen mit sechs Toren den größten Anteil am Flensburger Erfolg.

European League: Füchse Berlin müssen sich steigern

Berlin muss sich durch seine erste Niederlage im laufenden Wettbewerb nach zuvor zwölf Erfolgen auf dem Weg in die Runde der besten Acht im zweiten Duell mit Schaffhausen erheblich steigern.

Trotz sieben Toren von Lasse Andersson und sechs Treffern von Milos Vujovic konnten die Füchse ihren European-League-Siegrekord nicht weiter verbessern.