Entgegen dem Trend – der SV Sandhausen schafft in den letzten neun Spielen nicht einen Sieg – soll für den Tabellenletzten im Duell mit dem 1. FC Magdeburg wieder ein Erfolg herausspringen. Mit einem 2:2-Unentschieden musste sich Magdeburg kürzlich gegen den SSV Jahn Regensburg zufriedengeben. Zuletzt kassierten die Sandhäuser eine Niederlage gegen SpVgg Greuther Fürth – die 16. Saisonpleite. Im Hinspiel hatte Sandhausen die Nase vorn und feierte einen knappen 1:0-Sieg.

Die Heimbilanz des 1. FC Magdeburg ist ausbaufähig. Aus 13 Heimspielen wurden nur 15 Punkte geholt. Der achte Rang der Rückrundentabelle ist Ausdruck der jüngsten Erfolgsgeschichte der Heimmannschaft. Gegenwärtig rangiert die Mannschaft von Christian Titz auf Platz zwölf, hat also noch die Möglichkeit, in der Tabelle weiter vorzurücken. In der Verteidigung von Magdeburg stimmt es ganz und gar nicht: 47 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Nach 27 absolvierten Begegnungen stehen für den 1. FC Magdeburg neun Siege, fünf Unentschieden und 13 Niederlagen auf dem Konto. Magdeburg ist im Fahrwasser und holte aus den jüngsten fünf Matches acht Punkte.

Mit 53 Gegentreffern ist der SV Sandhausen die schlechteste Defensivmannschaft der Liga. Auf des Gegners Platz haben die Gäste noch Luft nach oben, was die Bilanz von erst neun Zählern unterstreicht. Im Angriff weist das Team von Gerhard Kleppinger deutliche Schwächen auf, was die nur 27 geschossenen Treffer eindeutig belegen. Die Sandhäuser entschieden kein einziges der letzten neun Spiele für sich.

Aufgrund der Tabellensituation und der aktuellen Formkurve geht Magdeburg als Favorit ins Rennen. Sandhausen muss alles in die Waagschale werfen, um gegen den 1. FC Magdeburg zu bestehen.