„Die beste Sache war, dass die Mechaniker eine Menge Boxenstopps üben konnten. Das war das Positivste.“
Lando Norris konnte es nach dem Formel-1-Saisonstart in Bahrain nur noch mit Galgenhumor nehmen, nachdem er im Rennen nach dem sechsten (!) Halt in der Box zwei Runden vor Schluss aufgeben durfte. Er wurde dennoch noch als 17. gewertet.
Wie der neue McLaren-Teamchef Andrea Stella erklärte, habe es ein pneumatisches Leck am Boliden gegeben, was früh erkannt wurde. Doch dadurch konnte Norris stets nur zehn oder elf Runden fahren, bevor er in der Box Luft nachfüllen lassen musste.
Formel 1 in Bahrain: McLaren erwischt rabenschwarzen Tag
Noch schlechter – sofern das noch geht – lief es für seinen McLaren-Teamkollegen Oscar Piastri, der den Boliden bei seinem Formel-1-Debüt bereits nach 14 Runden wegen elektronischer Probleme abstellen musste. Bei dem 21-jährigen Australier hatte laut Stella wohl ein Elektronikproblem vorgelegen.
Nun wäre das Doppel-Aus an sich noch halbwegs zu verkraften, wenn es nicht wie eine Vorschau auf die übrige Saison wirkt. Bereits die Testfahrten brachten alarmierende Ergebnisse und es gab sogar Gerüchte, wonach Norris aus Frust in der McLaren-Garage gewütet habe.
Angesichts der schwachen Testfahrten wurde der elfte Qualifying-Platz von Norris bereits als großer Erfolg betrachtet, auch wenn Piastri bereits in der ersten Qualifying-Session ausgeschieden war.
Im Rennen folgte dann aber das große McLaren-Debakel, was auch im Netz für reichlich Spott sorgte:
Neben den Boxenstopp-Übungen für die Mechaniker gibt es jedoch sogar noch eine zweite positive Sache für McLaren – beim zweiten Saisonrennen in Saudi-Arabien kann es zwangsläufig nur besser werden.