Nach dem Verpassen der Playoffs haben sich die Los Angeles Lakers von Trainer Frank Vogel getrennt.
Russell Westbrook, Point Guard der erfolgsverwöhnten Franchise, hat nun gegen den seinen Ex-Coach nachgetreten. „Es ist unglücklich, denn ehrlich gesagt hatte ich zuvor noch nie ein Problem mit einem meiner Coaches“, schilderte er am Montag auf einer Pressekonferenz und schob an, „ich weiß nicht, was sein Problem mit mir war oder warum wir nie eine Beziehung aufbauen konnten.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)
Der 33-Jährige war im vergangenen Sommer per Trade von den Washington Wizards gekommen. Von Beginn haperte es jedoch im Zusammenspiel mit Anthony Davis und LeBron James. Zudem saß er in Schlussphasen immer wieder auf der Bank. „Als ich herkam, habe ich keine faire Chance bekommen, das zu tun, was ich normalerweise für ein Team und eine Organisation tue“, kritisierte er.
Westbrook-Verbleib wahrscheinlich
Dennoch zeigte er sich auf der 21-minütigen Pressekonferenz auch selbstkritisch, denn er hat seine eigenen Erwartungen nicht erfüllt. „Ich habe zuvor ein Triple-Double aufgelegt, alles darunter ist in meinen Augen keine gute Saison“, befand er. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)
Seine Zukunft in Los Angeles ließ er noch offen. Er hat eine Spieler-Option in Höhe von 47 Millionen Dollar – eine Summe, die er auf dem freien Markt wohl nicht bekommen würde. Deswegen scheint ein Verbleib wahrscheinlich zu sein.
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