Schritt in die richtige Richtung oder Verzweiflungstat?

In den ersten beiden Saisonrennen in Bahrain und Saudi-Arabien zeigte sich Mercedes erschreckend schwach. Mit dem Sieg hatten Lewis Hamilton und George Russell nichts zu tun. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Beim Saisonauftakt profitierte der Rekordweltmeister wenigstens noch vom Pérez-Drama und fuhr auf Rang drei, in Saudi-Arabien landete er jedoch nur auf einem ernüchternden zehnten Rang. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Russell steht mit einem vierten und fünften Rang etwas besser da, aber auch das sind nicht die Gefilde, die man bei den erfolgsverwöhnten Silberpfeilen gewohnt ist. Nicht umsonst mahnte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff bereits nach dem Dschidda-Qualifying: „Die Performance, die wir an den Tag legen, ist nicht akzeptabel.“

Toto Wolff dämpft Hoffnungen

Nun soll die Leistung in Melbourne (Das komplette Rennwochenenden im SPORT1-Liveticker) mit einem ersten Update-Paket gesteigert werden – und das schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Saison. Mit einem neuen Heckflügel will man näher an das Potenzial herankommen, das das Team im Boliden W13 sieht. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Allerdings dürfe man keine Wunderdinge erwarten. „Es gibt viele Teile des Autos, die nicht funktionieren, die wir nicht verstehen, die nicht gut genug sind“, dämpfte Wolff aufkeimende Hoffnungen auf eine Wunderheilung des Boliden.

Ferrari beäugt Mercedes genau

Aber der neue Heckflügel könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein, scheint man sich doch mehr an Ferrari und Red Bull zu orientieren, die einen komplett anderen Heckansatz verfolgten als Mercedes – deutlich erkennbar an den schmaleren und sich nach außen verjüngenden Flügeln.

Dieses Vorgehen wird jedoch auch bei der Konkurrenz genau beäugt. So soll Ferrari, aktuell die Nummer eins in der Teamwertung, die FIA bereits daran erinnert haben, die Einhaltung der neuen Budgetobergrenze bei allen Teams genau im Auge zu behalten. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

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