Heiko Vogel ist nicht mehr länger Trainer der zweiten Mannschaft des FC Bayern.
Der 41-Jährige teilte seinen Rücktritt dem Hermann Gerland, dem neuen sportlichen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des FC Bayern, bereits am Montag mit.
Am Dienstag Vormittag verabschiedete sich Vogel von seiner Mannschaft.
Nach dem 1:2 gegen Rosenheim klang Heiko Vogel noch nicht wie ein Trainer, der zurücktreten will.
Vogel: „Schritt für alle Seiten das Beste“
„Ich möchte mich beim FC Bayern für die jahrelange gute Zusammenarbeit und bei den Fans für die Unterstützung bedanken. Aber ich denke, dass dieser Schritt nach der jüngsten sportlichen Entwicklung für alle Seiten das Beste ist.“
Und weiter: „Die Resultate in der Regionalliga Bayern sind zuletzt klar von denen der Hinrunde abgewichen. Im Sinne des Klubs hoffe ich, dass die jungen Spieler nun ihre Köpfe frei bekommen und so wieder ihr eigentliches Leistungsvermögen abrufen können“, so Vogel in einer Pressemitteilung des Rekordmeisters.
Die zweite Garde der Bayern liegt derzeit abgeschlagen auf dem vierten Tabellenplatz und hat quasi keine Chance mehr auf den Playoff-Platz, seit fünf Spielen gelang kein Sieg mehr. (Die Tabelle der Regionalliga Bayern)
Im Auswärtsspiel beim TSV 1860 Rosenheim unterlagen die Amateure des FC Bayern München mit 1:2.
Bis zum Saisonende übernimmt Danny Schwarz übergangsweise das Traineramt bei den Bayern-Amateuren.
Der 41-jährige ehemalige Profi (122 Bundesligaspiele) trainierte bislang die U16-Junioren des deutschen Rekordmeisters. Diesen Posten übernimmt für die kommenden Monate Schwarz‘ bisheriger Assistenzcoach Stefan Buck (36).
Die Zusammenarbeit mit Vogel sollte am Saisonende ohnehin beendet werden. Als Nachfolger wurde zuletzt bereits Tobias Schweinsteiger gehandelt, der es nun nicht wurde.