Die hervorragende Form von Darts-Profi Max Hopp hält weiter an. Bei der Players Championship 12 im englischen Milton Keynes erreichte der 29-Jährige am Dienstag das Viertelfinale und unterstrich abermals, dass er auf der PDC Pro Tour aktuell der formstärkste deutsche Spieler ist.
Der SPORT1-Experte gewann sein Erstrundenmatch gegen den Iren Stephen Rosney knapp mit 6:5, ehe er im deutschen Duell Niko Springer nach Hause schickte (6:2). Es folgten zwei weitere Erfolge gegen Brendan Dolan (6:3) und Darryl Pilgrim (6:5), bevor für den Idsteiner in der Runde der letzten Acht Schluss war: Gegen den Engländer Tom Bissell unterlag Hopp mit 3:6.
Hopp erneut bester Deutscher, Nijman gewinnt
Nachdem er bereits am Vortag mit dem Erreichen des Achtelfinals auf sich aufmerksam gemacht hatte, untermauerte Hopp am Dienstag seine Ambitionen, sich für das Finalturnier, die Players Championship Finals, zu qualifizieren.
In der Rangliste liegt der SPORT1-Experte durch seinen Erfolg mit 22.250 Pfund Preisgeld nun auf Rang 18 und ist mit weitem Abstand erfolgreichster Deutscher. Der nächstbeste Spieler ist Gabriel Clemens auf Platz 42. Die besten 64 Spieler qualifizieren sich am Jahresende für das große Finalturnier.
Den Tagessieg am Dienstag konnte sich indes abermals Wessel Nijman sichern – der 25-Jährige setzte sich im Finale gegen Jermaine Wattimena mit 8:5 durch. Für den Niederländer ist es bereits der fünfte Titel im laufenden Kalenderjahr.
Czerwinski mit wichtigem Sieg, frühes Aus für Schindler
Hopps Landsmann Maximilian Czerwinski hat beim Turnier indes nach langer Zeit wieder ein Ausrufezeichen gesetzt: In der ersten Runde gewann Czerwinski gegen Ex-Weltmeister und Darts-Legende Peter Wright mit 6:3. Im nächsten Spiel schied er dann gegen Ryan Searle aus (4:6). Es war das erste Spiel seit Februar, das der 27-Jährige auf der Pro Tour gewinnen konnte.
Für die übrigen deutschen Starter war das Turnier nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Neben Hopp und Czerwinski konnten nur Springer und Lukas Wenig ein Spiel gewinnen, schieden jedoch in Runde zwei aus. Die deutsche Nummer eins Martin Schindler schaffte es wie schon am Vortag nicht über die erste Runde hinaus – „The Wall“ verlor mit 5:6 gegen den Schotten Andy Boulton.