Alba Berlin hat erneut Nerven gezeigt und auch seinen zweiten Matchball im Playoff-Halbfinale der Basketball-Bundesliga nicht genutzt. Der Hauptrundenzweite verlor bei Pokalsieger BMA365 Bamberg Baskets deutlich mit 67:81 (36:36) und kassierte durch die zweite Auswärtsniederlage in Folge den 2:2-Ausgleich in der Best-of-five-Serie.

Am Dienstag (20.30 Uhr/Dyn) kommt es zum Showdown in Berlin, nachdem beide Teams ihre bisherigen Heimspiele gewinnen konnten.

Bamberg glich die Halbfinal-Serie gegen Alba Berlin aus
Bamberg glich die Halbfinal-Serie gegen Alba Berlin ausBamberg glich die Halbfinal-Serie gegen Alba Berlin aus© IMAGO/Fotostand

Crowley führt nervenstarkes Bamberg an

Nur 46 Stunden nach dem kräftezehrenden Comeback in der Serie zeigte Bamberg nach einer umkämpften ersten Halbzeit auch im vierten Halbfinale die besseren Nerven. Bei der abermals starken Teamleistung der Gastgeber, die Berlin im Februar im Pokalfinale bezwungen hatten, stach der US-Amerikaner Austin Crowley mit 17 Punkten heraus. Bei Alba waren 18 Punkte von Topscorer Michael Rataj nicht genug.

Auf dem Weg zur ersten möglichen Meisterschaft seit 2022 kann für Alba allerdings das eigene Publikum am Dienstag zum Trumpf werden. Für das Team des spanischen Headcoachs Pedro Calles würde ein Heimerfolg ein Wiedersehen mit Serienmeister Bayern München zur Folge haben. Die Münchner, die sich bereits souverän mit einem 3:0 gegen die Telekom Baskets Bonn das Finalticket gesichert haben, waren Alba 2024 im Endspiel überlegen. Ab dem 12. Juni geht es für Bayern um die dritte Meisterschaft in Folge.