Basketball-Talent Christian Anderson ist bei der March Madness früh gescheitert. Der Jung-Nationalspieler verlor in der Nacht zum Montag mit den Texas Tech Red Raiders das Zweitrundenspiel der US-College-Meisterschaft in Tampa/Florida gegen Alabama Crimson Tide mit 65:90.
Folglich verpasste der 19-Jährige in seinem wohl letzten Uni-Jahr vor dem Sprung in die NBA den Einzug ins Achtelfinale.
Spielmacher Anderson kam gegen Alabama auf sieben Punkte, drei Assists und einen Rebound. Der Point Guard, der eine starke Saison spielt, hatte mit Texas Tech im Vorjahr noch das Viertelfinale erreicht – und auch diesmal hatten die Red Raiders Hoffnungen, unter die besten acht zu kommen. Für Anderson dürfte es ab Sommer in der NBA weitergehen: Der gebürtige US-Amerikaner wird als Erstrundenpick im anstehenden Draft gehandelt.
Anderson, der Schröder-Erbe?
Anderson hatte vor der EM 2025 bereits zum erweiterten Kader der deutschen Nationalmannschaft gehört und sein Länderspieldebüt gegeben. Letztlich strich ihn Bundestrainer Álex Mumbrú vor dem Turnier aus dem Aufgebot.
Kapitän Dennis Schröder bezeichnete Anderson schon mehrfach als seinen legitimen Nachfolger im DBB-Team. Mit der deutschen U19 war Anderson im Vorjahr zudem Vizeweltmeister geworden.
Die March Madness, das K.o.-Turnier um den College-Titel, ist einer der Sport-Höhepunkte im US-Kalender; Millionen Fans schauen in den Hallen und am TV zu. 64 Teams und 14 deutsche Spieler waren zu Beginn an den Start gegangen, Ziel ist das Final Four in Indianapolis (4. bis 6. April).