Große Entsetzen beim FC Barcelona!

Das Basketball-Team der Katalanen hat sich zwar am Dienstag zum spanischen Meister gekürt, allerdings trübte ein Vorfall vor dem Spiel die Party-Stimmung.

Vor Spiel drei beim großen Rivalen Real Madrid, das Barcelona zum entscheidenden Sieg in der Best-of-five-Serie gewann, soll James Nnaji von den Fans der Königlichen rassistisch beleidigt worden sein.

„Der FC Barcelona verurteilt auf das Schärfste die rassistischen Beleidigungen gegenüber dem Basketballspieler der ersten Mannschaft, James Nnaji, vor dem dritten Spiel des Endesa-League-Finales auf dem Platz von Real Madrid“, schrieb der Verein tags drauf auf seiner Homepage.

Barca-Trainer erhebt schwere Vorwürfe gegen Real Madrid

Bereits auf der Pressekonferenz nach dem 93:82-Sieg hatte Barca-Trainer Sarunas Jasikevicius die Vorgänge aufs Schärfste verurteilt: „Das ist eine unglückliche Sache, das kann nicht sein. Ich höre viel über Vinicius, und jetzt müssen wir darüber reden, was hier passiert ist. Das muss jetzt aufhören.“

Damit spielt der gebürtige Litauer auf die Vorfälle bei der Fußball-Abteilung der Königlichen an. Der brasilianische Stürmer wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach von den gegnerischen Fans rassistisch beleidigt.

„Das passt nicht zu dem, was sie hier über die Werte von Real Madrid und die Werte der Fans sagen“, kritisierte der Ex-Profi. Deswegen forderte er auch: „Wir müssen das kontrollieren, wir müssen und werden dagegen ankämpfen.“ Deswegen hofft Barcelona auch, dass es eine „entschlossene und beispielhafte Reaktion des ACB“ geben wird.

Nnaji stammt gebürtig aus Nigeria und verließ im Alter von 14 Jahren seine Heimat, um seinem Traum vom Basketball-Profi zu verwirklichen. Zunächst spielte er in Ungarn, ehe er 2020 zu den Katalanen ging. „Das ist eine ernste Sache. Wir lieben James sehr, er ist ein großartiger Kerl“, erklärte Jasikevicius.