Luka Doncic wandelt auf den Spuren einer NBA-Legende!
Der 23-Jährige läuft seit Saisonbeginn zur Höchstform auf. Beim 103:100-Sieg seiner Dallas Mavericks gegen die Utah Jazz war Doncic mit 33 Punkten einmal mehr Topscorer seiner Texaner. (DATEN: Alle Tabellen der NBA)
Und nicht nur das: Der Slowene erzielte in jedem der ersten sieben Saisonspiele über 30 Zähler. Das schaffte seit Wilt Chamberlain (1962/63) kein Spieler mehr. Insgesamt ist es die drittlängste Serie von 30-Punkte-Spielen eines Spielers in der NBA-Geschichte. Doncic traf gegen die Jazz 51,4 % seiner Würfe aus dem Feld. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)
Doncic übt nach Gala Selbstkritik
Außerdem lieferte Doncic noch 11 Assists. Es ist bereits das vierte Spiel in dieser Saison, in dem er mehr als 30 Punkte und mehr als 10 Assists verbuchte. „Es ist wirklich cool, ihm zuzusehen, und es zeigt, wie fokussiert er im Moment ist. Er trägt das Team und bringt es in eine Position, in der es gewinnen kann“, schwärmte sein Trainer Jason Kidd.
Doncic selbst erklärte. „Ich weiß vom letzten Jahr, dass ich besser starten muss, denn die Art und Weise, wie ich letztes Jahr gestartet bin, war nicht akzeptabel. Ich habe versucht, daraus zu lernen und es einfach besser zu machen als letztes Jahr.“
Der Deutsche Maxi Kleber blieb bei den Mavs ohne Punkte. Für die Mavs, die dank eines starken Schlussspurts die Partie noch drehen konnten, war es der zweite Sieg in Serie und der vierte Erfolg im siebten Spiel.
Die Mavs starteten verhalten in die Partie im heimischen American Airlines Center. Nach dem ersten Viertel stand ein 23:35 aus Sicht der Texaner. Bis ins Schlussviertel liefen Doncic & Co. einem Rückstand hinterher, erst ein Dreier von Josh Green rund acht Minuten vor dem Ende brachte Dallas erstmals in der zweiten Hälfte in Führung.
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Lakers siegen nach Overtime-Krimi
In der Schlussphase erspielte sich Dallas einen zwischenzeitlichen Sechs-Punkte-Vorsprung, nach einem verpassten Dreier von Jazz-Spielmacher Jordan Clarkson in der Schlusssekunde war der Sieg besiegelt.
Die Los Angeles Lakers kommen dagegen so langsam in Schwung. Das Team des Deutschen Dennis Schröder, der nach einer Fingerverletzung weiter auf sein Debüt wartet, rang die New Orleans Pelicans mit 120:117 nach Overtime nieder. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)
Bester Werfer bei den Lakers war Lonnie Walker IV, der 28 Punkte auf das Scoreboard zauberte. Superstar LeBron James erzielte genau wie Anthony Davis 20 Zähler. James kam dazu noch auf 10 Rebounds und 8 Assists. Russell Westbrook zeigte mit 13 Zählern dagegen erneut eine durchwachsene Leistung. Für die Lakers war es der zweite Sieg in Folge nach zuvor fünf Pleiten zum Saisonstart
Bei den Pelicans stemmte sich vor allem Zion Williamson gegen die Niederlage, Das Mega-Talent war mit 27 Punkten Topscorer seines Teams. Es war die dritte Niederlage im siebten Spiel für New Orleans.
Die Lakers gaben dabei einen sicher geglaubten Sieg fast noch aus der Hand, nachdem sie zur Halbzeit mit 12 Punkten vorne gewesen waren. Erst ein irrer Buzzerbeater von Matt Ryan im Fallen brachte das Star-Ensemble überhaupt in die Verlängerung. Dort übernahm LA dann aber direkt die Initiative und brachte den Sieg nach Hause.
Die einzige ungeschlagene Mannschaft bleiben die Milwaukee Bucks. Angeführt von Giannis Antetokounmpo (32 Punkte) feierte der Ex-Champ beim 116:91 gegen die Detroit Pistons den siebten Sieg im siebten Saisonspiel.
Den höchsten Auswärtssieg ihrer Franchise-Geschichte erzielten die Toronto Raptors beim 143:100 bei den San Antonio Spurs.