In Oklahoma City nicht mehr erwünscht kämpft Reggie Jackson in Detroit um einen Neustart seiner NBA-Karriere.
Die Leistung beim überraschenden 105:95 (39:54)-Erfolg der Pistons gegen die Memphis Grizzlies war ein erster gewaltiger Schritt in die richtige Richtung. 23 Punkte und herausragende 20 Assists verbuchte der Guard (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).
„Ich habe keine Ahnung, was heute anders war. Ich weiß nur, dass er die freien Teamkollegen fand und zum Korb kam, wenn es nötig war. Es war ein phänomenales Spiel“, sagte Coach Stan Van Gundy.
Jackson dominiert Conley-Ersatz
Nach zuvor zehn Pleiten in Folge tat der Coup über die in der Western Conference zweitplatzierten Grizzlies (47 Siege – 21 Niederlagen) vor allem der geschundenen Psyche in der „Motor City“ gut (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).
Gemeinsam mit Center Andre Drummond (16 Zähler, 16 Rebounds) bog Jackson den klaren Halbzeit-Rückstand um und dominierte Memphis‘ Ersatzspielmacher Beno Udrih, der erneut Mike Conley (Knöchelprobleme) vertrat.
Bei den Gästen überzeugten lediglich Jeff Green (21 Punkte) und Center Marc Gasol (17 Zähler, 11 Rebounds, 6 Assists), aber Jackson war für die sonst so starke Verteidigung nicht zu halten.
„Das geht voll auf unsere Kappe. Wir haben nicht mehr verteidigt, und Reggie hat losgelegt. Das ist enttäuschend. Wir müssen tougher werden“, kritisierte Zach Randolph.
Kevin Durant kann dem Court trotz Basketballverbots nicht widerstehen. In Boston ist der Abgang der Cheerleaderinnen kein gutes Zeichen. Die Bilder der 21. Woche.
Los Angeles Clippers – Charlotte Hornets 99:92
Die Los Angeles Clippers feierten beim 99:92 (59:41) über die Charlotte Hornets einen wichtigen Sieg um eine möglichst gute Playoff-Ausgangsposition.
Scharfschütze J.J. Redick glänzte zur Abwechslung in anderer Rolle mit 23 Punkte – ohne einen verwandelten Dreier. Blake Griffin (19 Zähler, 11 Rebounds) gelang ein Double-Double.
Kevin Durant sichert sich vier Mal in Folge den Scoring-Title der NBA. Nun wollen ihm James Harden, LeBron James und Co. nachfolgen. SPORT1 zeigt die zehn besten Scorer.
Dabei hätten sie fast einen 62:40-Vorsprung noch verspielt. Auf 85:87 kamen die Hornets um Mo Williams (18 Punkte, 8 Assists) heran, ehe L.A. sich zusammenriss und von der Freiwurflinie den Sack zumachte.
„Der Silberstreif war, dass sie nie in Führung gingen. Wenn es darauf ankam, haben wir auf einmal verteidigt“, analysierte Clippers-Coach Doc Rivers.