Klarer Sieg im Topspiel! Hertha historisch gut
Viertligist verpasst das Wunder gegen Berlin
Die noch immer ungeschlagenen Berliner überzeugen auf dem Betzenberg und festigen ihre Tabellenführung.
Die Überflieger von Hertha BSC bleiben in der 2. Bundesliga das Maß aller Dinge. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl gewann am Samstag das Spitzenspiel beim Tabellendritten 1. FC Kaiserslautern deutlich mit 3:0 (1:0) und festigte ihre Tabellenführung.
Leitl sprach anschließend von einer „perfekten Woche“, schließlich löste sein Team unter der Woche auch das Ticket für das Achtelfinale im DFB-Pokal. „Man hat gesehen, warum beide Mannschaften oben stehen. Chapeau an die Jungs, dass sie diese Woche positiv beendet haben“, sagte Leitl bei Sky.
Hertha BSC stellt Zweitliga-Rekord ein
Für die weiterhin ungeschlagenen Berliner war es der neunte Erfolg im zehnten Spiel. Mit neun Siegen und einem Remis aus den ersten zehn Partien legte der Hauptstadtklub einen historisch guten Zweitliga-Start hin.
Damit stellte die „Alte Dame“ einen Rekord um Unterhaus ein. Eine solche Bilanz gelang zuvor nur Bayer Leverkusen in der Saison 1977/78 – die Werkself stieg am Saisonende auch auf.
Doppelpack von Grönning
Die Berliner sind aktuell auch klar auf Aufstiegskurs. Doppelpacker Sebastian Grönning (17., 52.) und Oluwaseun Adewumi (60.) trafen zum Sieg für die Hertha, die mit 28 Punkten weiter einen deutlichen Vorsprung vor den ersten Verfolgern hat. Der FCK musste derweil nach drei Siegen in Folge mal wieder Federn lassen und liegt zehn Zähler hinter den Berlinern.
In einer unterhaltsamen Anfangsphase gaben beide Mannschaften sofort Vollgas. Mika Haas (9.) und Thierry Tazemeta (10.) kamen zu guten Chancen für den FCK, scheiterten aber an Hertha-Keeper Marius Gersbeck. Auf der anderen Seite belohnten sich die Gäste durch Grönning – für den FCK war es das erste Gegentor seit dem vierten Spieltag.
Lauterns Gyamfi schrammt an Platzverweis vorbei
Im Anschluss schalteten beide Mannschaften einen Gang zurück, das Spiel wurde – auch befeuert durch die aufgeladene Atmosphäre am Betzenberg – hitziger. Lauterns Maxwell Gyamfi (32.) hatte nach einem Tritt gegen Gröning etwas Glück, dass sich der Video-Schiedsrichter nicht einschaltete.
Erst nach der Pause zog die Hertha das Tempo wieder an – und überrumpelte den FCK. Der starke Mads Pedersen legte erst Grönnings zweiten Treffer auf – und leitete mit einem tollen Solo im Anschluss auch die Entscheidung durch Adewumi ein.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)