Arsenal-Spiel wegen Drohne unterbrochen
Der FC Arsenal muss im englischen League Cup bei Fleetwood Town ran. Eine Drohne sorgt zu Beginn für Verzögerungen. Dann kommt es für die Gunners noch dicker.
Bitterer Pokal-Abend für den FC Arsenal: Erst wurde das Achtelfinale im League Cup bei Fleetwood Town wegen einer Drohne unterbrochen, dann scheiterte der große Favorit im Elfmeterschießen mit 3:5 am Viertligisten. Nach 90 Minuten lautete der Spielstand 1:1.
Kurz nach dem Anpfiff unterbrach Schiedsrichter Michael Salisbury das Geschehen im Highbury Stadium – und die Blicke der Akteure gingen in Richtung Himmel.
Die TV-Kameras fingen eine Drohne ein, die über dem Stadion schwebte. Der Ball ruhte für mehrere Minuten, der Unparteiische suchte währenddessen den Austausch mit den Trainern Matt Lawlor und Mikel Arteta. Anschließend bat Salisbury die Spieler, den Platz zu verlassen.
Außenseiter schockt Arsenal nach Drohnen-Unterbrechung
Nach etwa fünf Minuten konnte die Partie wieder angepfiffen werden. Laut BBC-Ticker konnte der Drohnen-Pilot ausfindig gemacht und eine mögliche Gefahr so gebannt werden.
Sportlich lief es für die Gunners, bei denen Nationalspieler Kai Havertz in der Startelf stand, anschließend nicht besser. Aaron Loupalo-Bi (21.) brachte den Viertligisten gegen den englischen Meister zunächst in Führung.
Nach der Pause schlugen die Gäste zurück: Viktor Gyökeres (50.) gelang der Ausgleich für Arsenal. In der Schlussphase der regulären 90 Minuten schwächte sich Artetas Team selbst: Max Dowman (85.) sah nach einem Gerangel im Anschluss an ein hartes Einsteigen gegen ihn die Rote Karte.
Es fielen keine weiteren Treffer mehr, im Elfmeterschießen verschoss einzig Arsenals Bruno Guimaraes. Die Schützen für Fleetwood gaben sich allesamt keine Blöße und sorgten für ausgelassenen Jubel, während die Gunners-Profis rasch in den Katakomben verschwanden.
Arsenals kuriose Begegnung mit der eigenen Vergangenheit
Die Partie beim Außenseiter war für Arsenal zumindest dem Namen nach eine Begegnung mit der eigenen Vergangenheit, schließlich spielten die Nordlondoner bis 2006 im Highbury Stadium. Die Heimat von Fleetwood Town heißt zufällig so wie die mittlerweile nicht mehr existierende alte Heimstätte der Gunners.
Das nur etwas mehr als 5.000 Zuschauer fassende Stadion in Fleetwood ist schlicht nach der Straße benannt, an der es steht.