Klopp rechtfertigt sich wegen Kimmich-Entscheidung

DFB-Kapitän? Klopp gibt Hinweis
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DFB-Kapitän? Klopp gibt Hinweis

Jürgen Klopp verzichtet im zweiten Länderspielblock auf Kapitän Joshua Kimmich. Der Bundestrainer erklärt seine Entscheidung.

Bundestrainer Jürgen Klopp verzichtet bei den anstehenden Länderspielen gegen Serbien (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) und Griechenland (4. Oktober) bewusst auf Kapitän Joshua Kimmich – dabei wäre dieser gerne dabei gewesen, wie nun auch Klopp selbst bestätigte.

„Ja, er hat tatsächlich noch ein paar Mal nachgefragt“, gab Klopp im Interview mit BR24 preis. Doch wie viele andere Mitglieder des ersten Teils des DFB-Kaders hatte Klopp den 31-Jährigen nach Hause geschickt.

Jürgen Klopp (l.) und Joshua Kimmich (r.)
Jürgen Klopp (l.) und Joshua Kimmich (r.)Jürgen Klopp (l.) und Joshua Kimmich (r.)© IMAGO/Sven Simon

DFB-Team: Darum verzichtet Klopp auf Kimmich

„Er hat einen großartigen Eindruck gemacht. Toller Kapitän. Es war alles gut. Aber wir mussten jetzt, wir wollten einen Schnitt machen“, erklärte Klopp. Er wolle seine Spieler auch mal beäugen, „wenn die Platzhirsche nicht da sind“.

Klopp verwies dabei auch auf die Zukunft: „Es können Verletzungen kommen, es können sonstige Dinge passieren.“ Er müsse sehen, „wie so eine Gruppe neu zusammengemischt aussieht“.

Der ehemalige BVB-Trainer will auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. „Wir wollen allen die Plattform geben, die sie verdienen. Und deshalb hat Familie Kimmich jetzt Familienurlaub. Ich hoffe, er macht den auch“, schloss Klopp.

Klopp-Spitze gegen die Medien

Kurz vor dem Spiel gegen Serbien stellte Klopp noch einmal klar, dass die Entscheidung nichts mit Kimmichs Leistungen gegen die Niederlande und Griechenland zu tun hat. „Die Entscheidung war nicht gegen ihn. Es war von vornerein klar, dass er nicht dabeibleibt. Dass er unbedingt dabeibleiben wollte, zeichnet ihn aus“, sagte Klopp im ZDF.

Dass Kimmichs Nicht-Nominierung in der deutschen Medienlandschaft zum Thema wurde, gefällt dem Bundestrainer überhaupt nicht. „Ich wollte ihm keine Message senden! Alle Messages werden ab jetzt direkt gesendet und nicht über euch (die Medien; d. Red.). Das kann ich schon mal sagen“, betonte Klopp.

DEINE MEINUNG

Der zweite DFB-Kader im Überblick

Tor: Noah Atubolu (Eintracht Frankfurt), Finn Dahmen (FC Augsburg), Jonas Urbig (Bayern München)

Abwehr: Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Ridle Baku (RB Leipzig), Finn Jeltsch (VfB Stuttgart), Maximilian Mittelstädt (VfB Stuttgart), David Raum (RB Leipzig), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund, verletzungsbedingt abgereist), Malick Thiaw (Newcastle United), Philipp Treu (SC Freiburg)

Mittelfeld: Mika Baur (Celtic Glasgow), Tom Bischof (Bayern München), Bambasé Conté (TSG Hoffenheim), Said El Mala (1. FC Köln), Yannik Engelhardt (SC Freiburg), Serge Gnabry (Bayern München), Vitaly Janelt (FC Brentford), Lennart Karl (Bayern München), Felix Keidel (SV Elversberg), Aleksandar Pavlovic (Bayern München), Derry Scherhant (SC Freiburg), Florian Wirtz (FC Liverpool)

Angriff: Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt), Nick Woltemade (Juventus Turin)

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