Manchester City in Finanzverfahren schuldig gesprochen
"Sie sollten absteigen"- Fans reagieren auf City-Verurteilung
Manchester City erlebt im jahrelangen Verfahren um die 115 Vorwürfe wegen Verstößen gegen Finanzregeln einen schweren Rückschlag. Der englische Spitzenklub kündigt allerdings bereits den nächsten Schritt
Manchester City drohen mehr denn je harte Strafen wegen Verstößen gegen Finanzregeln. Der englische Vizemeister ist laut Medienberichten in allen bis auf einen der 115 Anklagepunkte schuldig gesprochen worden. Im schlimmsten Fall könnte der Klub mit einem Punktabzug oder sogar Zwangsabstieg belegt werden.
Laut dem Portal The Athletic ist über die Sanktionen zwar noch nicht entschieden worden, die unabhängige Kommission sei jedoch zu der eindeutigen Entscheidung gelangt.
Auch die BBC berichtet, dass City in einem „Großteil“ der Anklagepunkte für schuldig befunden worden sei. Die Vorwürfe zielen auf das Geschäftsgebaren der milliardenschweren Klubbesitzer aus Abu Dhabi, die City 2008 übernommen hatten.
Klub weist Anschuldigungen zurück
Der Klub verwies in einer ersten Reaktion auf das laufende Verfahren der Premier League. „Wesentliche Teile müssen noch abgeschlossen werden“, hieß es in einem Statement. Der Traditionsklub hatte zuletzt jegliches Fehlverhalten abgestritten, die Ermittlungen laufen bereits seit dem Jahr 2023.
City werden 80 Verstöße gegen Finanzvorschriften zwischen 2009 und 2018 vorgeworfen, außerdem 35 Verstöße wegen mangelnder Kooperation bei einer Untersuchung der Premier League. Laut The Athletic wird City bei einem Schuldspruch in Berufung gehen.