„Glück“ für Deutschland: Darum zählte ein frühes Oranje-Tor nicht
Kurz vor Anpfiff: Verletzungsschock bei Bayern-Star
Ein vermeintliches Tor der Niederlande zu Beginn des Duells mit Deutschland zählt nicht. TV-Experte Lothar Matthäus spricht von einer glücklichen Entscheidung.
Die deutsche Nationalmannschaft hat zu Beginn des Nations-League-Duells mit den Niederlanden (1:1) von einer Schiedsrichterentscheidung zu ihren Gunsten profitiert.
Ausgerechnet Virgil van Dijk, der jahrelang beim FC Liverpool unter Jürgen Klopp gespielt hatte, köpfte den Ball nach einer Ecke von Tijjani Reijnders ein (12.). Die Oranje-Stars jubelten – doch dann schaltete sich der VAR ein.
Tor einkassiert – Matthäus spricht von „Glück“
Schiedsrichter Alejandro Hernández Hernández wurde in der Folge an den Monitor gebeten. Hatte Brian Brobbey Deutschlands Nummer eins Marc-André ter Stegen im eigenen Fünf-Meter-Raum entscheidend behindert?
Nach Ansicht der Bilder kam Hernández Hernández zu ebenjener Entscheidung und kassierte das Tor ein. Brobbey hatte Körperkontakt zu ter Stegen gesucht, anschließend faustete der deutsche Torhüter am Ball vorbei.
RTL-Experte Lothar Matthäus bewertete die Situation ein wenig anders: „Er geht da nicht zum Torhüter. Er steht da die ganze Zeit. Deswegen muss man sagen: Schon ein bisschen Glück. (…) War es wirklich genügend? Ich glaube, das wird im Nachlauf noch diskutiert werden“, meinte der Rekordnationalspieler.
Die Niederländer protestierten – Klopp durfte aufatmen. Der Bundestrainer winkte die komplette Mannschaft zu sich und gab den DFB-Stars noch einige Anweisungen mit.
Letztlich trennten sich die Niederlande und Deutschland mit 1:1: Felix Nmecha (32.) erzielte das erste DFB-Tor der Ära Klopp, dessen Liverpooler Ex-Schüler Cody Gakpo (90.+2) markierte aber noch den verdienten Ausgleich für Oranje.