Verstappen fällt vernichtendes Urteil
Verstappen verrät Gründe für Verlängerung
Max Verstappen äußert sich einmal mehr sehr kritisch zur aktuellen Formel 1. Der Red-Bull-Pilot vermisst den direkten Einfluss der Fahrer.
Max Verstappen hat die aktuelle Formel-1-Generation erneut scharf attackiert. Der Red-Bull-Pilot sieht durch das komplexe Energiemanagement den klassischen Fahrerkampf massiv entwertet. Die Autos seien für ihn nicht nur unnatürlich zu bewegen, sondern ließen auch zu wenig Raum für außergewöhnliche Leistungen.
„In der Geschichte des Sports wurde normalerweise der Fahrer belohnt, der sich am meisten reinhängt, am spätesten bremst, früher aufs Gas geht und sich in den Highspeed-Kurven voll committed“, sagte Verstappen der BBC.
Formel 1: Verstappen vermisst den Mut
Nun müsse ein Pilot jedoch permanent abwägen, ob er früher bremsen, vom Gas gehen oder später beschleunigen müsse, um auf der Geraden mehr Topspeed zu haben. „Das ist so unnatürlich. So sollte es nicht sein“, betonte der Niederländer.
Verstappen hatte die neuen Boliden bereits zu Beginn des Jahres als „Formel E auf Steroiden“ bezeichnet. Der Grund: Die elektrische Energie und ihr Einsatz prägen den Fahrstil stärker als bei früheren Regelwerken. Nach Ansicht des Red-Bull-Piloten werden die Fahrer dadurch in ihren Möglichkeiten regelrecht eingeengt.
Verstappen nennt Lawson und Tsunoda als Beleg
Als Beweis führt der viermalige Weltmeister die Einsätze von Liam Lawson und Yuki Tsunoda nach Isack Hadjars Handgelenksverletzung in der Sommerpause an. Tsunoda fuhr bei seinem Debüt im Red Bull unmittelbar konkurrenzfähig, Lawson fand sich nach dem Wechsel von Racing Bulls zu Red Bull ebenfalls schnell zurecht.
„Ohne Respektlosigkeit – und ich hoffe, dass das niemand falsch aufnimmt: Schaut euch Yuki an. Er springt in das Auto, ist es noch nie gefahren und sofort konkurrenzfähig“, führte Verstappen an.
Über Lawson sagte er: „Er springt von Racing Bulls zu Red Bull – sofort konkurrenzfähig. Das liegt daran, dass diese Autos gegenüber deinen Fahrereingaben taub sind.“ Zwar müsse man weiterhin eine starke Runde fahren und sich voll einsetzen: „Aber es ist wirklich, wirklich begrenzt, wie ein Würgegriff. Du wirst zurückgehalten.“
Klare Forderung nach dem V8
Die Resultate relativieren Verstappens These zumindest teilweise: Sowohl Lawson als auch Tsunoda unterlagen in Zandvoort und Monza jeweils ihren Teamkollegen im Qualifying. Zudem gab es auch in früheren Epochen überzeugende Auftritte von Ersatzfahrern – Verstappen selbst gewann 2016 bereits sein erstes Rennen für Red Bull.
Trotz seines Unmuts will Verstappen der Formel 1 treu bleiben – wegen seiner Liebe zum Wettbewerb und der Hoffnung auf bessere Regeln. Für die Zeit zu Beginn der 2030er hat er eine klare Vorstellung: „Es muss zurück zu einem V8 gehen, allein schon wegen der Fahrbarkeit.“ Beim Vergleich mit älteren Autos sei der Unterschied in der Gasannahme enorm: „Man kann sich nicht vorstellen, wie schrecklich es jetzt im Vergleich zu einem V8 ist.“
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.