Der zweimalige Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger hat die Beförderung von Andreas Mitter zum neuen Bundestrainer begrüßt. „Für mich ist es eine sehr gute Entscheidung, weil Andi unser Heimtrainer war. Er kennt das System, wie wir uns als Athleten über die Jahre weiterentwickelt haben“, sagte Wellinger bei Sport1.
Wellinger setzt auf Konstanz
Der Österreicher Mitter folgt auf seinen Landsmann und bisherigen Chef Stefan Horngacher, der im März nach sieben Jahren aufgehört hatte. „Die Vorfreude ist in allen Bereichen groß: bei ihm, bei allen anderen Trainern, bei uns Sportlern“, sagte Wellinger: „Jetzt ist ein neuer Weg, jetzt gehen wir den und wollen ihn bestmöglich bestreiten.“
Hinter Wellinger liegt eine eher mäßige Saison, im Gesamtweltcup reichte es nur zu Rang 25. „Tatsächlich waren im vergangenen Winter viele enttäuschende Momente dabei – wie oft stand ich im zweiten Durchgang nur als Zuschauer an der Schanze…“, sagte der 31-Jährige. Für die kommende Saison setze er sich vor allem mehr Konstanz zum Ziel: „Dass ich es stabilisiere, so wie es die letzten sechs Wochen im Weltcup war, als ich konstant unter die besten zehn gesprungen bin.“
Zumindest die ersten Wettkämpfe der Sommer-Saison liefen für Wellinger erfreulich: Beim Grand Prix auf der kommenden Olympiaschanze im französischen Courchevel, gleichzeitig das Debüt von Mitter als Bundestrainer, hatte er am vergangenen Wochenende die Ränge acht und zehn belegt. Noch besser lief es für Olympiasieger Philipp Raimund, der zweimal Zweiter wurde – jeweils hinter dem ehemaligen Vierschanzentourneesieger Daniel Tschofenig aus Österreich.