Willian Pacho hat in einem langen Text für „The Player’s Tribune“ nicht nur seiner verstorbenen Mutter gedacht, sondern auch detaillierte Einblicke in seinen Wechsel zu Paris Saint-Germain gegeben. Der 24 Jahre alte Innenverteidiger schildert darin, wie PSG ihn 2024 nach seiner Saison bei Eintracht Frankfurt von einem Wechsel überzeugte – und welche Rolle Sportberater Luis Campos dabei spielte.

Den ersten Kontakt beschreibt Pacho als unvergesslichen Moment. Sein Berater habe ihm mitgeteilt, dass Paris ihn treffen wolle. „Wenn du etwas von PSG hörst, denkst du nicht mal mehr nach“, wird Pacho in dem Beitrag deutlich: „Du nimmst dein Telefon und suchst sofort nach einem Flug.“

Pacho offenbart Details über Paris-Wechsel

Das Treffen sei dann bewusst im Verborgenen organisiert worden. „Luis Campos hat mich zu einem geheimen Abendessen in Madrid eingeladen, in einem unterirdischen Restaurant, wie im Film“, schreibt Pacho. Nach „fünf Minuten“ habe Campos angekündigt, dass jemand mit ihm sprechen wolle – und dann sei plötzlich PSG-Trainer Luis Enrique per Videoanruf zugeschaltet worden.

„Das war unglaublich. Luis Enrique hat etwas Besonderes. Eine Aura, schätze ich. Für mich ist er der Schlüssel zu allem, was PSG erreicht hat. Und das sage ich als Mensch, nicht nur als Fußballer“, so der Ecuadorianer. Der Coach rede nicht viel, „aber wenn er es tut, spürst du, dass er dich als Person versteht“.

Pacho beschreibt, wie Luis Enrique ihn nach seiner Ankunft sofort entlastete. „Als ich ankam, hat er zu mir gesagt: ‚Geh es in deinem Tempo an. Glaub nicht, dass du irgendetwas beweisen musst, nur weil man dich geholt hat. Du hast noch Zeit, dich zu entwickeln.‘“ Dieses Vertrauen habe Druck genommen: „Indem er mir Zeit gab, hat er mich von jedem Druck befreit. Und weil er mir diese Zeit gab, bin ich explodiert.“

Pacho gewann zwei Mal die Champions League

In dem Text blickt Pacho zudem auf die sportlichen Erfolge mit PSG zurück und bezeichnet sich nach den Champions-League-Triumphen 2025 und 2026 als festen Bestandteil der Mannschaft. Außerdem richtet er sich an die Anhänger in Paris, die ihn anfangs kaum gekannt hätten.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel Liebe und Zuneigung von den Fans bekomme“, schreibt Pacho bei „The Player’s Tribune“. „Wir sind von: ‚Die Nummer 51? Wer ist die Nummer 51?‘ zu: ‚Pacho! Pacho! Pacho!‘ gekommen.“


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.